Sulzbach-Laufen / Klaus Rieder Die Rems-Murr-Bezirksligisten TSV Sulzbach-Laufen und VfR Murrhardt haben derzeit ausreichend Abstand zu den Abstiegsplätzen.

Die Saison in den Fußball-Bezirken neigt sich dem Ende zu. Während sich die Frage nach dem direkten Aufsteiger sehr leicht beantworten lässt, wird es mitunter sehr kompliziert, wenn es darum geht, wie viele Vereine direkt absteigen müssen. Das hängt von der Zahl der Mannschaften ab, die aus den übergeordneten Ligen absteigen werden.

Davon betroffen sind der TSV Sulzbach-Laufen und der VfR Murrhardt in der Bezirksliga Rems-Murr. Und deren Blick geht auch zur Landesliga-Staffel 1. Aus dieser steigt der SV Allmersbach sicher direkt ab, der TSV Schornbach ist noch nicht gesichert. Aber auch wenn beide Mannschaften auf direktem Weg in die Bezirksliga kommen, dann bleibt es im Rems-Murr-Oberhaus bei zwei Direktabsteigern in die untergeordneten Kreisligen A. Leutenbach ist schon abgestiegen. Fellbach II hat noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt, der Rückstand auf den Relegationsplatz bzw. ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Punkte bei noch fünf ausstehenden Spielen – darunter ist auch das Nachholspiel am Mittwoch gegen den Tabellenführer Kaisersbach mit den eher geringen Aussichten, den Rückstand zu verkürzen. Und am kommenden Wochenende müssen die Fellbacher zum VfR Murrhardt, da dürfte der Gastgeber dafür sorgen wollen, dass der Tabellenvorletzte als zweiter Absteiger praktisch feststeht.

Fußball-Bezirksliga Luft im Abstiegskampf

Der TSV Sulzbach-Laufen gewinnt gegen den VFL Winterbach nach einer überzeugenden Leistung mit 5:2.

So dürfte es in der Bezirksliga Rems-Murr nur um die Frage gehen, wer muss in die Abstiegs-Relegation: Der TSV Sulzbach-Laufen und der VfR Murrhardt sind punktgleich, die Kochertäler haben aber das um acht Treffer bessere Torverhältnis. Beide Vereine treffen am 26. Mai in Sulzbach aufeinander. Es können aber auch noch Korb und Winterbach in die Relegation abrutschen. Aus der Kreisliga A2 müssen wegen des verschärften Abstiegs bis zu drei Vereine eine Klasse tiefer in die Kreisligen B.

Sollten mit Öhringen, Pfedelbach und Gaisbach drei Teams aus der Landesliga direkt in die TSV Bezirksliga Hohenlohe absteigen, würde sich die Zahl der Direktabsteiger in die Kreisliga A von drei auf vier erhöhen. Schafft einer der drei Landesligisten den Klassenerhalt, dann müssen nur drei Bezirksligisten direkt runter.

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