Schießen Bundesliga macht in Murrhardt Station

In der Murrhardter Stadthalle sind Ruhe und Präzision gefragt, wenn die Luftpistolenschützen der Bundesliga antreten.
In der Murrhardter Stadthalle sind Ruhe und Präzision gefragt, wenn die Luftpistolenschützen der Bundesliga antreten. © Foto: Archiv/ars
Murrhardt / Katharina Klein 11.01.2019
Die Murrhardter Stadthalle verwandelt sich am Wochenende wieder in eine Sportarena. Der SV Murrhardt-Karnsberg hat gute Chancen, den Ligaverbleib zu schaffen.

Das Jahr fängt für die Erstliga-Luftpistolenschützen des SV Murrhardt-Karnsberg mit einem Höhepunkt an: Am Wochenende sind sie Gastgeber der letzten Wettkampfrunde in dieser Saison. Fünf Konkurrenzvereine werden nach Murrhardt kommen, um noch die letzten Punkte zu sammeln. Dazu verwandelt sich die Murrhardter Stadthalle wieder in eine Schießsportarena.

Der SV Karnsberg selbst ist mit Platz neun auf der Südtabelle weit von den ersten vier Positionen entfernt, die in den Kampf um die Meisterschaft gehen. Da sich die Truppe den Tabellenelften des SV Peiting und den Schlusslichtern vom TSV Ötlingen mit Platz 12 stellen muss, rechnet sich Murrhardts Vereinschef und Betreuer Gerhard Allmendiger Chancen auf Siege aus.

Fast schon Routine

Die Vorbereitungen in der Stadthalle sind schon fast Routine. Bereits zum dritten Mal findet hier ein Wettkampfwochenende der ersten Schützenbundesliga statt. An diesem Wochenende werden der SV Altheim-Waldhausen, der SV Peiting, die SSG Dynamit Fürth, der SV Kelheim-Gmünd und der TSV Ötlingen die Walterrichsstadt besuchen.

Vergangenes Jahr starteten die Karnsberger auf Platz sieben in die letzten Wettkämpfe. Nun befindet sich der Verein auf Platz neun und damit drei Plätze vom Tabellenende entfernt. Ein Einzug in die Finalrunde mit einer Platzierung unter den ersten vier ist nicht mehr möglich. Gerhard Allmendinger setzt auf zwei Siege in heimischen Gefilden: „Peiting mit Platz 11 und Ötlingen mit Platz 12 sollten wir beide besiegen.“

Am Samstag geht das sportliche Programm für die Karnsberger um 19 Uhr mit der Begegnung gegen den TSV Ötlingen los. Tags drauf folgt um 13 Uhr der letzte Wettkampf gegen den SV Peiting. „Wenn Peiting am Samstag gegen Altheim-Waldhausen verliert, hat sich die Sache von vornherein erledigt“, schätzt der Coach und spricht damit die moralische Belastung einer Niederlage an, die den Lokalmatadoren eventuell zugutekommen könnte.

Auch das Duell gegen Ötlingen geht Allmendinger entspannt an: „Ötlingen ist schon weg vom Fenster.“ Dennoch will die Karnsberger Mannschaft „gegen Ötlingen gleich ein Zeichen setzen“, sagt Allmendinger und fährt fort: „Ich rechne mit einem klaren Sieg.“

Personell gut aufgestellt

Damit das gelingt, wird fast der gesamte Kader anwesend sein. Patrik Lengerer, Leo Braun, Tobias Heider, Wolfgang Renner, Laurent Stritt, Dirk Ruiken und Markus Blank stehen zur Verfügung. Bevor sie ihren Auftritt haben, bestreitet aber der SV Altheim-Waldhausen um 16 Uhr das Duell gegen den SV Peiting und um 17.30 Uhr die SSG Dynamit Fürth (Platz acht) gegen den SV Kelheim-Gmünd (Platz drei). Am Sonntag tritt um 10 Uhr zunächst Kelheim-Gmünd gegen Altheim-Waldhausen an und um 11.30 Uhr Ötlingen gegen Fürth.

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