Ski Carina Vogt: Normalität kehrt in ihren Alltag zurück

Carina Vogt - Olympiasiegerin im Skispringen: Nach dem vielen Trubel ist fast wieder Normalität in ihren Alltag zurückgekehrt.
Carina Vogt - Olympiasiegerin im Skispringen: Nach dem vielen Trubel ist fast wieder Normalität in ihren Alltag zurückgekehrt. © Foto: Ralf Mangold
Crailsheim / RALF MANGOLD 16.05.2014
Die Begeisterung und der Trubel nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen waren groß. Carina Vogt vom SC Degenfeld war die erste Olympiasiegerin im Skispringen. Live zu erleben war sie jetzt bei einer Autogrammstunde bei der Firma "Eisen Fischer" in Crailsheim.

Die Begeisterung und der Trubel nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen waren groß. Carina Vogt vom SC Degenfeld war die erste Olympiasiegerin im Skispringen. Live zu erleben war sie jetzt bei einer Autogrammstunde bei der Firma "Eisen Fischer" in Crailsheim.

Ihre Goldmedaille hatte sie zwar nicht mitgebracht, dafür war sie aber offen für alle Fragen und erfüllte jeden noch so ausgefallenen Autogrammwunsch geduldig. "Die ersten vier bis sechs Wochen war die auf mich und das Frauenskispringen gerichtete Aufmerksamkeit riesig", erinnert sie sich gern an die Zeit kurz nach ihrem Olympiasieg.

Sechs Wochen Pause

Inzwischen ist es natürlich deutlicher ruhiger geworden. Dennoch ist die Waldstettenerin stolz auf die eigene Leistungen und ihre Sportart. "Erst als ich die Goldmedaille am Medal Plaza überreicht bekommen hatte, konnte ich wirklich realisieren, was ich geschafft habe. Es war ein ganz besonderer Moment mit dem olympischen Feuer im Rücken und der deutschen Nationalhymne, die extra für mich als Gewinnerin gespielt wurde."

Jetzt ist sie froh, dass bis auf wenige Werbetermine und Autogrammstunden wieder Normalität in ihren Alltag zurückgekehrt ist.

Sechs Wochen hat sie nach den Olympischen Spielen pausiert. Demnächst beginnt die Vorbereitung, bei der sie vor allem im Athletikbereich arbeiten wird. Außerdem wird Carina Vogt, bis der erste Schnee kommt, das Skispringen auf Matten trainieren. "Im Sommer werden die Grundlagen für die lange Wintersaison gelegt", erläutert sie. Für das Training wird sie als Auszubildende bei der Bundespolizei teilweise freigestellt, "dadurch verlängert sich aber auch meine Ausbildungszeit auf vier Jahre".

Wegen einer langwierigen Knieverletzung weiß die 22-Jährige momentan noch nicht genau, wo sie sich im Vergleich zu den anderen Skispringerinnen einordnen muss. "Ich hoffe, dass ich noch weitere Erfolge feiern kann. Schön wäre es, wenn ich den zweiten Platz im Weltcup in der kommenden Wintersaison verteidigen könnte."

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