So trist wie das Wetter war auch das Spiel des TSV Gaildorf beim FV Künzelsau in der ersten Spielhälfte. Trotz optischer Überlegenheit fehlte die Durchschlagskraft. Die heimische Abwehr wurde selten in Verlegenheit gebracht. So ging der Gastgeber dank Gaildorfer Mithilfe in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Erst Ende der ersten Hälfte kam dann auch Gaildorf zu seinen ersten Möglichkeiten. So scheiterte Philipp Peredo Cruz per Kopfball nach Flanke von Strenger (35.) und Thomos kam bei einem Weitschuss von Kou­kouliatas zu spät, als der Torwart von Künzelsau nur abklatschen konnte (44.).

Wie ausgewechselt kam die Mannschaft des TSV Gaildorf aus der Kabine, man war jetzt Chef im Ring. Bereits in der 47. Minute zeigte die Mannschaft, dass sie die drei Punkte auf jeden Fall nach Gaildorf mitnehmen wollte. Anatoli Schneider schoss aus kürzester Entfernung den gegnerischen Torwart an. Noch blieb es bei der knappen Führung der Platzherren.

Schneider-Show beginnt

Der Druck der Gäste wurde aber immer stärker, und in der 60. Minute war es dann so weit: Erneut war es Anatoli Schneider, der einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar zum 1:1 verwandelte. Die nächsten fünf Minuten entschieden dieses schwere Match auf Kunstrasen. Bereits zwei Minuten nach dem Ausgleich wurde Philipp Peredo Cruz im Strafraum gefoult. Erneut war Anatoli Schneider  beim 2:1 als Vollstrecker des Elfmeters verantwortlich. In der 67. Minute folgte die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. Irgendwie bugsierten die Gastgeber aus einem Gewühl heraus den Ball ins eigene Tor. Beteiligt dabei war erneut Anatoli Schneider. Trotz weiterer Chancen blieb es letztendlich beim hochverdienten 3:1-Sieg des TSV Gaildorf.

So spielten sie

Kreisliga A1 Hohenlohe
FV Künzelsau – TSV Gaildorf

1:3

Torfolge 1:0 (22. Danile Barac, 1:1 (62.) Anatoli Schneider, 1:2 (65.) Anatoli Schneider, 1:3 (68.) Anatoli Schneider.

TSV Gaildorf: NIkolaos Koukaras, Dominik Reisenbüchler, Manuel Rösner, Anatoli Schneider, Tobias Kleinhans, Georgios Koukouliatas, Adam Wilczynski, Luca Strenger, Philipp Peredo Cruz, Athanasios Thomos, Mario Kette­mann, Tom Zecha, Marco Walzhauer, Alexander Köngeter.