Glückwunsch zur erfolgreichen Mission gegen den Spitzenreiter letzten Sonntag. Die Turn- und Sportfreunde machen gerade Spaß.

Markus Weiser: Danke. Ja, gegen Hussenhofen war der Fußballgott mal wieder ganz auf unserer Seite. Wir haben so effektiv wie schon lange nicht mehr gespielt und den Tabellenführer verdient besiegt und deren perfekte Serie beendet.

Was hat eure Elf ausgezeichnet?

Die Mannschaft hat wirklich um jeden Zentimeter auf dem Platz gekämpft. Taner Has hat die Truppe perfekt und auf den Punkt für dieses Spiel eingestellt. Es war schon eine kleine Meisterleistung, wie Taner das taktisch hinbekommen hat, da wir ja nicht unerhebliche Ausfälle zu beklagen hatten.

Nun geht es zu Hause ins Spiel gegen Eschach. Es stellt sich eine völlig andere Ausgangslage.

Wir spielen diese Saison auswärts wirklich sehr erfolgreich, was man von den Heimspielen jetzt nicht so behaupten kann.

Wo sind am ehesten Probleme zu erkennen?

Gegen tief stehende Mannschaften haben wir oft Probleme. Uns liegt es nicht so, wenn wir das Spiel selbst machen müssen. Aber wenn eine Mannschaft gut mitspielt, so wie zum Beispiel Hussenhofen, dann tun wir uns erheblich leichter.

Wie ist euer Verhältnis zu Eschach? Es gab ja jahrelang kein Pflichtspiel mehr.

Mit Eschach haben wir noch eine Rechnung offen. In der Vorbereitung haben sie uns 5:1 rumgelassen, wobei da etliche Leistungsträger von uns nicht dabei waren. Auch wenn es nur ein Testspiel war, sitzt der Stachel noch tief, und die Jungs werden sich so etwas jetzt nicht mehr bieten lassen.

Ein großer Vorteil für Eschach könnte deren Trainer Uli Bauer sein. Er wohnt in Gschwend und als Frickenhofener Urgestein dürfte er ja einen guten Kenntnisstand über euch haben.

Natürlich kennt Uli unsere Mannschaft sehr gut und wird sich dementsprechend was gegen uns ausdenken, er ist ja schon lange im Geschäft dabei.

Wie schätzt ihr die Gäste ein?

Eschach spielt meiner Meinung nach noch unter den eigenen Möglichkeiten, aber unterschätzen werden wir die Jungs keinesfalls. Schon alleine, weil die Mannschaft immer für eine Überraschung gut ist.