Untergröningen Interview: Mannschaftsführerin des TSV

Die 16-jährige Clara Nieto spielt bei den Verbandsliga-Damen des TSV Untergröningen auf Position 3. Die Kochertälerinnen stellen mit Abstand das jüngste Team in der Verbandsliga.
Die 16-jährige Clara Nieto spielt bei den Verbandsliga-Damen des TSV Untergröningen auf Position 3. Die Kochertälerinnen stellen mit Abstand das jüngste Team in der Verbandsliga. © Foto: Mathias Welz
Untergröningen / Klaus Rieder 02.02.2018
Vor dem Rückrundenstart blickt Petra Henninger vor und zurück. Sie führt die Tischtennismannschaft des TSV an.

Der zweite Rückrundenspieltag in der Tischtennis-Verbandsliga steht an. An diesem Wochenende sind auch wieder die Damen des TSV Untergröningen im Einsatz. Mannschaftsführerin Petra Henninger bezog Stellung zur Vorrunde, zu den Erwartungen für die Rückrunde und zum Auftaktspiel in Frickenhausen.

Frau Henninger, wie lief die Vorrunde aus Ihrer Sicht?

Petra Henninger: Im Prinzip wie erwartet: Wir spielen um den Klassenverbleib. Mit 9:9 Punkten haben wir ein ausgeglichenes Punktekonto, das ist einerseits sehr gut – andererseits ist es nur ein Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wir hatten die Chance, in der Vorrunde zwei bis drei Punkte mehr zu holen. Aber bei diesen Spielen war immer eine Dame aus unserem Quartett etwas von der Rolle – allerdings gab es auf der anderen Seite auch Punktgewinne, wo es bei allen “wie am Schnürchen lief”. Daher alles gut ­– alles eng – alles spannend. Ansonsten freuen wir uns insbesondere über die Zuschauerkulisse bei unseren Heimspielen, welche die Spielerinnen immer enorm motiviert und schlicht Spaß macht.

Hat sich die „Verjüngung“ der Mannschaft bewährt oder gibt es noch Probleme?

Ich wüsste nicht, welche Probleme es gegeben haben soll? Unsere Nummer 1, Nina Feil, schlägt sich in ihrem letzten Jugendjahr hervorragend in der Verbandsliga und spielte eine 15:8-Bilanz in der Vorrunde. Laura Henninger spielt stärker als in der Vorsaison und kommt auf eine ausgeglichene Bilanz, ebenso unser Neuzugang, die 16-jährige Clara Nieto auf Position 3. Auf Position 4 traten wir mit wechselnden Spielerinnen an: mit Christina Bouwmeester und mir. Gegen Ende der Saison kam vermehrt Miriam Kuhnle zum Einsatz, die mit ihren 14 Jahren so stark spielte, dass sie in der Rückrunde nun vermehrt zum Einsatz kommen wird. Die Verjüngung geht also weiter – mit diesem Team sind wir die mit Abstand jüngste Mannschaft in der Damen-Verbandsliga.

Untergröningen steht nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Macht Ihnen das Sorgen?

Bereits vor der Saison war uns klar, dass wir zu den Abstiegskandidaten zählen. Daran hat sich nichts geändert. Wir kämpfen um den Klassenerhalt, klappt dies, wäre dies ein großer Erfolg. Und wenn es am Ende nicht reichen sollte, dann müssen wir in die Relegation oder sogar absteigen.

Wen sehen Sie als Hauptkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt?

Aus der Tabellensituation werden es Altenmünster, Stuttgart und Satteldorf sein; wobei sich Stuttgart zur Rückrunde personell verstärken konnte. Herrlingen und Berg sind zwar abgeschlagen, dennoch werden sie uns die Punkte nicht kampflos überlassen. Wenn wir auf Platz acht landen und in die Relegation müssen, dann wird es eben ein echtes Endspiel.

Jetzt geht es nach Frickenhausen. Wie bewerten Sie die Chancen dort auf einen Punkt. In der Vorrunde gab es eine 3:8-Heimniederlage.

Frickenhausen ist auf dem Papier etwas stärker einzuschätzen als wir, deshalb auch die Niederlage in der Vorrunde. Wenn alle ihr bestes Tischtennis zeigen, ist ein Punktgewinn nicht unrealistisch, allerdings muss dann schon alles klappen.

So spielten sie

Liga
Paarung

x:x

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