Als unschlagbar erweisen sich bislang die Eishockeyspieler des VfE Ulm/Neu-Ulm in der Landesliga. Gegen den SC Reichersbeuern sicherte sich die Mannschaft von Trainer Robert Linke am Sonntagabend mit dem 6:2-Auswärtserfolg (1:0, 3:2, 2:0) den fünften Sieg im fünften Ligaspiel. „Das war ein Arbeitssieg ohne große spielerische Qualitäten von uns“, sagte VfE-Sportvorstand Georg Meißner: „Wir waren überlegen, haben das aber nicht wirklich auf dem Eis zeigen können.“ Ein Grund hierfür sei die angespannte Personallage des ersatzgeschwächten Teams. Mit Stürmer Florian Döring, der beim SC geschont wurde, fiel ein weiterer Devils-Akteur aus.

Devils erhöhen rechtzeitig Tempo

VfE-Stürmer Dominik Synek erzielte nach vier Minuten das 1:0. In doppelter Unterzahl kassierten die Devils im zweiten Drittel das 1:1 (25.). Mit nur noch einem Mann weniger gingen  die Gäste dank Synek (25.) aber erneut in Front, ehe Reichersbeuern wieder gleichzog (26.). Vor der Drittelpause erhöhte der VfE das Tempo. Die Folge: Michael Simon (31.) und Dreifach-Torschütze Synek (39.) waren erfolgreich. Die Gäste führten 4:2.

Devils weiter Spitzenreiter

Im Schlussdrittel nutzte Devils-Angreifer Timo Schirmann die Überzahl aus und versenkte zweimal den Puck im Tor (45., 55.). „Mit den drei Punkten sind wir momentan im Soll“, sagt Meißner, dessen Devils an der Tabellenspitze der Landesliga thronen: „Die schweren Gegner kommen aber noch.“

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