Fünf Partien muss der VfE Ulm/Neu-Ulm in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga noch absolvieren. Im Idealfall könnte die Mannschaft von Trainer Robert Linke bereits an diesem Wochenende einen der vier Play-off-Plätze für die Chance auf den Sprung nach oben ergattern. Dazu sind am Freitag (20 Uhr) im ­Eisstadion Neu-Ulm gegen den EHC Bad Aibling und am Sonntag (18 Uhr) beim ESC Kempten zwei Erfolge erforderlich. „Es wäre wichtig, unsere drei Heimspiele noch zu gewinnen. Dann sollte es reichen“, betont VfE-Sportvorstand Georg Meißner.

Sollte diese Wunschvorstellung Realität werden, wäre angesichts des Polsters des Tabellenzweiten von derzeit sieben Punkten auf den Fünftplatzierten EV Moosburg der Nervenkitzel für die Duelle für den erstmaligen Bayernliga-Aufstieg der Devils ab dem 6. März garantiert. Und gerade Moosburg ist am 1. März im letzten Spiel der Aufstiegsrunde in Neu-Ulm zu Gast.

Kapitän Martin Jainz wieder fit

Nach dieser Partie sollen schon Spielergespräche für die kommende Spielzeit geführt werden. Meißner sagt: „Wir wollen frühzeitig die Planung für die neue Saison beginnen.“ Erfolgstrainer Linke hat noch einen gültigen Vertrag für die Runde 2020/2021.

Doch das ist noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt es, eine möglichst günstige Ausgangsposition für die Play-off-Qualifikation zu schaffen. Gegen das einzig noch sieglose Schlusslicht Bad Aibling, zuletzt teilweise nur mit elf Feldspielern auswärts unterwegs, zählt am Freitag nur ein Sieg. „Die drei Punkte müssen bei uns bleiben. Wir dürfen den Gegner aber nicht unterschätzen“, warnt Meißner. Linke stellt auch Überlegungen an, aufgrund der personellen Luxussituation eine vierte Sturmreihe einzusetzen.

Trauben für die Devils hängen hoch

Die Trauben hängen am Sonntag beim Viertplatzierten ESC Kempten höher, der nur zwei Zähler weniger als der VfE hat. Mannschaftskapitän Martin Jainz und Michael Simon haben ihre Grippe auskuriert und stehen wieder zur Verfügung.