Basketball Wohlfühl-Oase für Maxi Eisele

Maxi Eisele (li.) kehrt in Urspring gern zum Ursprung zurück.
Maxi Eisele (li.) kehrt in Urspring gern zum Ursprung zurück. © Foto: Team Ehingen Urspring
Urspring / Helen Weible 06.09.2018

Vor dreieinhalb Jahren haben wir berichtet, welche Lebenspläne Maxi Eisele verfolgt. Nunmehr blickt der 21-Jährige auf drei aufregende Jahre in Kanada zurück. Der nicht mehr so ganz schmächtige Aufbauspieler hat mit seinem Uni-Team in Calgary die Meisterschaft gefeiert, holte sich jüngst auf Reisen nach Costa Rica und noch bis Freitag im deutschen Südwesten den Feinschliff für die kommende Saison. Im Nordosten Amerikas, am Fuße der
Rocky Mountains, verfolgt der vielseitig talentierte, junge Mann seine Träume zielstrebig.

Latein ist nicht gleich Latein

Das anspruchsvolle Sportmedizinstudium meistert der Ulmer mit Bravour. Nur im ersten Studienjahr habe es Probleme mit der Fachsprache in Anatomie und Physiologie  gegeben. „Ich habe die Wörter in deutschem Lateinisch ausgeprochen. Im Amerikanischen klingt es aber ganz anders. Ich musste dann immer buchstabieren“, erzählt er. Die Entscheidung, in Übersee zu lernen und sich dort persönlich fortzuentwickeln, bereut er nicht. „Ich habe richtig viel Spaß mit der Schule“, sagt er. In zwei Jahren hat er einen vergleichbaren „Bachelor“-Abschluss, weitere drei Jahre möchte er dranhängen.

Derzeit besitzt er eine „Student Visa“ als Aufenthalts-Genehmigung, diesen Status will er aber ändern: „Ich möchte mir eine Permanent-Resident-Karte holen.“ Basketball begleitet ihn stets. „Hier kann man alles gut kombinieren“, meint Eisele, er habe einmal eine Klausur am Spieltag vorort geschrieben – in Kanada problemlos. Außerdem spart er für einen VW-Bus, mit der Ulmer die Rockies erkunden will. „Man ist hier so schnell in den Bergen und dort ist es einfach gigantisch, Natur pur“, schwärmt er. Im Winter fährt er gerne Ski. Keine Frage, dieser Flecken Erde ist zu seiner zweiten Heimat geworden.

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