In der Handball-Bezirksliga geht es allmählich in die Schlussrunde. Vier Spieltage vor dem Saisonende trifft die TSG Ehingen auf den Tabellen-Nachbarn HC Lustenau. Es ist das Topspiel des Wochenendes, bei dem der Tabellenvierte Ehingen (20:16 Punkte) auf den Bezirksliga-Dritten aus Vorarlberg (23:15 Punkte) trifft; die Partie wird am Samstag um 20 Uhr in der heimischen Längenfeldhalle angepfiffen. TSG-Trainer Winfried Biberacher, der seine Mannschaft weiter im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz halten möchte, hat mit dem HC Lustenau noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab es eine knappe 29:31-Niederlage, für die sich die Ehinger revanchieren wollen. Mit einem Heimsieg will sich Ehingen außerdem auf einen Zähler an Lustenau heranpirschen; die Österreicher haben ein Spiel mehr als die TSG. „Da waren wir dran”, sagt Biberacher zum Hinspiel, das er in weniger guter Erinnerung hat. „Da wurde unser Torwart Tristan Klein abgeschossen.” Die Ehinger sollten sich jedoch weniger von Rachegelüsten leiten lassen, sondern sich vielmehr auf ihre spielerischen Qualitäten besinnen. „Wir können sie schlagen”, motiviert Biberacher. Lustenau verfügt über eine kompakte Abwehr, eine gute Vorwärtsbewegung und torgefährliche Leute.

Hallo-Wach-Pille in Ulm

Der Ehinger Kader sieht unverändert aus im Vergleich zum vergangenen Spieltag, als die TSG in Wiblingen in den Schlussminuten eine Führung verspielte und 25:26 verlor. Vielleicht wirkt dieser böse Ausrutscher jetzt gegen Lustenau noch als Hallo-Wach-Pille nach. Solche Kinkerlitzchen und Dummheiten dürfe sich seine Mannschaft nicht leisten, meint Biberacher. „Wir müssen konstant unser Ding spielen und brauchen einen Sahne-Tag”, sagt der Ehinger Übungsleiter. Schwer wird’s allemal, aber die Gäste sind keinesfalls das Über-Team. Am vergangenen Spieltag musste sich Lustenau im Derby gegen Bregenz II – das ist der Tabellenvorletzte und einer der Abstiegskandidaten – mit einem 34:34-Remis begnügen. Da nutzte wohl auch der mit 60 Meter größte Funken nichts, mit dem Lustenau einen Weltrekord aufgestellt hat. Die Frage am Samstag in der Längenfeldhalle lautet: Wer hat die zündenden Ideen und wer zündet in dem Spitzenspiel das richtige Offensiv-Feuer, Ehingen oder Lustenau?

Das könnte dich auch interessieren

Reserve erwartet das Schlusslicht


Erster Verfolger An die beiden Spitzenplätze der Kreisliga A Donau schafft es die TSG Ehingen II beim besten Willen nicht mehr heran. Söflingen II und die SG Burlafingen sind mit zehn Siegen (Ehingen: 7) nicht mehr zu einzuholen. Die TSG-Reserve hat aber am Samstag (Längenfeldhalle um 16 Uhr) gute Chancen, zu punkten. Zu Gast ist das Schlusslicht SC Vöhringen III. Erst zwei Erfolge verbuchte das Team, Ehingen als Tabellendritter feierte sieben. Ein Heimsieg ist demnach Pflicht. hel