Basketball Urspring schlägt IBAM 82:80

Urspring / Helen Weible 03.12.2018

Obwohl sich gestern in der Urspringer Junge-Halle nicht allzu viel Publikum eingefunden hatte, herrschte eine immense Stimmung. Das war dem spannenden Spielverlauf zwischen dem JBBL-Team aus Urspring und dem der Internationalen Basketball-Akademie München geschuldet. Die beiden Mannschaften lieferten sich einen brandheißen Schlagabtausch, in denen beide immer wieder Schwächephasen des anderen ausnutzten.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, allerdings mit optischen Vorteilen bei den Gästen. Eine 7:2-Führung gaben Maximilian Langenfeld und Co. rasch ab und per Fastbreak-Punkten marschierten die IBAM-Basketballer über 8:13 und 13:17 voraus.

Beide Coaches, Tobias Brütting von den Gegnern, und Oliver Heptner vom Team Urspring, gestikulierten wild in der engen Coaching-Zone direkt am Spielfeld. Beide mussten viel modieren und eingreifen. Heptner schrie: „Alle Fünf: Rebounden! Keiner kuckt zu!“ Mit 21:27 ging es ins zweite Viertel und auch hier behielten die Gäste die Nase erst einmal vorne (24:30/13.), obwohl Timo Neunzling für drei traf. Nachdem das Spiel nur kurz vor sich hingeplätschert war, zündeten die Klosterschüler plötzlich wie aus dem Nichts einen sagenhaften 10:0-Lauf vom 30:39 zur 40:39-Führung. Bis zur Pause hatten die Gäste aber den Stand wieder zu ihren Gunsten korrigiert (40:46/20.).

In der zweiten Hälfte gewann die Partie noch einmal an Intensität. Während die Heptner-Jungs zunächst schlecht verteidigten, agierten sie im Angriff umso entschlossener. Ein weiterer 14:0-Run brachte nach 26 Minuten die deutliche 63:53-Führung – IBAM fand offensiv nicht statt. Dass aber noch eine Antwort kommen würde, war abzusehen. Die Münchner legten ihrerseits im Schlussviertel einen 11:1-Lauf hin und glichen wieder zum 69:69 aus. Viel zu leichte Körbe bekamen jetzt Kyle Pugin und seine Teamkollegen serviert. Allerdings hielten die Dreier von Lorenz Fahrion und Maxi Langenfeld die Urspringer im Spiel (75:76/37.). Langenfeld, der zuletzt in München keine Rolle gepielt hatte, traf ein weiteres Mal ganz wichtig aus der Distanz und per Korbleger zum 80:78 und 82:80. Dann verpassten es die Gäste in den letzten 30 Sekunden, am Endstand noch etwas zu ändern.

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