Handball TSG plant Derby-Sieg gegen Rot-Weiß

Bei den Derbys zwischen Ehingen und Laupheim geht es heiß her und manchmal drunter und drüber.
Bei den Derbys zwischen Ehingen und Laupheim geht es heiß her und manchmal drunter und drüber. © Foto: Emmenlauer
Ehingen / Helen Weible 12.09.2018

Die peinliche Heimniederlage geht Trainer Winfried Biberacher nicht mehr aus dem Kopf. Das Hinspiel der TSG Ehingen gegen Rot-Weiß Laupheim 2 vergangene Bezirksliga-Saison ging nach desaströsem Auftritt mit 19:27 verloren. Letztlich rehabilitierte sich die Mannschaft wieder, machte auch die Niederlagen in Lehr und Wiblingen vergessen, gewann das Rückspiel in Laupheim und wurde Vierter der Abschlusstabelle. Dennoch: „Im ersten Spiel müssen wir uns gleich mal zusammenreißen“, sagt Biberacher, der gleichermaßen in Vorfreude und angespannter Erwartung ist. Am Samstag, 20 Uhr, schlägt in der Längenfeldhalle wieder die Stunde der Wahrheit.

Hinter den TSG-Handballern liegt eine intensive Vorbereitung, die nur durch eine Arbeitseinsatz-Pause beim Sparkassen-Cup unterbrochen wurde. „Danach haben wir fleißig weitertrainiert“, betont der Coach, für den am Montag wieder der Schulalltag begonnen hat. „Vom Gefühl her sind wir gut drauf“, meint er. Das oberste Ziel sei diese Runde, „die dummen Punktverluste zu reduzieren, die wir uns vor allem in der Hinrunde geleistet haben“.

Man habe immer „schön gespielt, aber den Bollen nicht reingekriegt“. Also heißt die Devise für die anstehende Bezirksliga-Saison, die Abschlüsse zu suchen – und zwar mehr denn je. Neu sind die beiden Aufsteiger Bad Saulgau 2 und der TSV Leutkirch sowie der Landesliga-Absteiger Friedrichshafen-Fischbach. Ganz schwer sei nur einzuschätzen, welches Niveau herrschen wird.

Das Ehinger Team sei jedenfalls „noch flexibler im Angriff und in der Abwehr“, nicht zuletzt, da nun auch wieder Steffen Mantz zur Harzkugel greift (wir berichteten). Gleichwohl versuche man die jungen Spieler besser einzubinden. Gemeint sind Oskar Bachner, Fabian Kaus, Sohnemann Tim Biberacher sowie Marian Korth und Stefan Lämmle. „Sie sollen die Älteren entlasten“, erklärt der Kommandogeber. Dazu verlangt er mehr Konstanz. Er wolle aus- und einwechseln können, ohne, dass es einen Einbruch im Spiel gibt.

Dass die Rot-Weißen Auftaktgegner sind, sieht Biberacher zwiespältig. „Hier sehen wir gleich, wie es die Saison laufen kann. Der Schuss kann auch schnell nach hinten losgehen“, warnt er. Laupheim kassierte zuletzt eine deutliche Pokalniederlage gegen den HC Lustenau 1. Das soll aber nichts heißen. „Gegen uns werden alle Spieler da sein“, mutmaßt Biberacher, dass den Laupheimern der Pokal gar nicht so wichtig gewesen war. Lustenaus Reserve ist übrigens der Pokal-Gastgeber der Ehinger am Sonntag (15.40 Uhr). Interessant, ob die Mannschaft das Energielevel und den Adrenalin-Spiegel hoch halten kann und in die nächste Runde einzieht.

Frauen und Reserve fangen später an

Die zweite Mannschaft der TSG Ehingen hat noch ein bisschen Zeit bis zum Saisonstart in der Kreisliga A Donau. Am 6. Oktober steht das Derby bei der RW Laupheim 3 an. In der Achter-Staffel haben die Spiele mit Langenau/Elchingen 3, Vöhringen 3 und Söflingen 3 ihren Reiz. Die TSG-Handballerinnen müssen im ersten Bezirksklasse-Duell auswärts ran. Zum HCL Vogt geht es für das Team ums Trainer-Duo Heinz Binnig und Jürgen Prang am 22. September. hel

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