Ein knackiges Programm erwartet das hiesige Trio am Wochenende in der Bezirksliga Donau. Der Tabellenzweite TSG Ehingen trifft am Samstag auf den Dritten SV Uttenweiler ­– keine Frage, das ist das Spitzenspiel. Die TSG Rottenacker ist in Altshausen gefordert und für die SG Altheim gibt es ein Wiedersehen mit Hundersingen.

Ein ganz wichtiges Spiel steht am Samstag für die TSG Ehingen im heimischen Stadion an. Um 16 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Roland Schlecker auf den Tabellendritten SV Uttenweiler. „Von der Platzierung her ist es das Top-Spiel“, sagt Schlecker, „es spiegelt die Situation wider.“ Die Ehinger sind morgen nicht so üppig besetzt wie in den Spielen zuvor. So fehlen Julian Guther (Job), Matthias Brinsa und Dominik Gemeinder (beide verletzt) sowie Robin Köberle und Kapitän Marc Steudle (beide im Urlaub). Die Kapitänsbinde trägt Marco Wasner. TSG-Trainer Schlecker kann das Derby aber optimistisch angehen. „Wir sind trotzdem gut bestückt“, sagt er gelassen.

SVU kann sich sehen lassen

Aber auch die Mannschaft von Spielertrainer Michael Wiest kann sich sehen lassen. Wiest hat gegen Laiz durchgespielt und stand gegen Sigmaringen eine Stunde auf dem Feld. Ein Gewinn für den SVU ist auch Daniel Weber, der zur Rückrunde vom Verbandsligisten Ehingen-Süd wieder zum SVU zurückgekehrt ist. Uttenweiler hat vier Punkte Rückstand auf Ehingen und will den Abstand weiter verkürzen. Doch durch das torlose 0:0 gegen Schlusslicht Laiz am Ostermontag kann Uttenweiler in der Tabelle nicht am kommenden Gegner vorbeiziehen. Die Erfolgsserie der TSG Ehingen riss am vergangenen Spieltag, wodurch der FV Bad Schussenried wieder die Tabellenführung übernahm. Als eines der wenigen Teams hatte Ehingen nun beinahe zwei Wochen Pause.

Duell in prekärer Lage

Der SV Uttenweiler hingegen bestritt zwei Partien, holte dabei nur vier statt sechs Punkte. Bis Anfang November war das Team des verletzten Spielertrainers Michael Wiest ohne Niederlage, dann aber riss der Faden. Mit Platz drei stehen aber noch alle Möglichkeiten offen. „Das Spiel bietet eine gute Möglichkeit, das Spitzenduo anzugreifen“, sagt Schlecker. Auch seine Elf hat alle Optionen. Ein Erfolg im Heimspiel wäre beinahe schon eine Vorentscheidung und würde etwas Abstand auf die Verfolger bringen. Vor einigen Wochen wäre das Spiel zwischen dem FV Altshausen und der TSG Rottenacker es noch ein Duell in prekärer Lage für beide Teams geworden, aber mittlerweile hat sich Rottenacker aus der Gefahrenzone  verabschiedet. Sieben Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz, den der kommende Gegner FV Altshausen belegt, hat die Mannschaft von Timm Walter. „Es ist einfach positiv, wie es derzeit für uns läuft“, sagt Rottenackers Pressewart Uwe Schneider. Mit dafür verantwortlich ist auch die sensationelle Torbilanz von Jannik Sachpazidis, der in jedem der letzten sieben Spiele mindestens einmal getroffen hat und sogar nun vom Elfmeterpunkt die Verantwortung übernimmt.

Weiteres Selbstvertrauen gegeben

In der Torjägerliste der Bezirksliga liegt Sachpazidis mit 15 Einschüssen auf Rang fünf. „Jannik ist noch ein junger Spieler und als es in der Hinrunde bei allen nicht lief, war es auch für ihn nicht einfach. Er nimmt inzwischen eine wirklich starke Entwicklung und trifft hervorragend“, lobte Schneider den 21-jährigen Angreifer. Anstoß zwischen Altshausen und Rottenacker ist am Sonntag um 15 Uhr. Die TSG Rottenacker wie auch Kontrahent FV Altshausen standen im Viertelfinale des Bezirkspokals. Während sich die TSG jedoch im Elfmeterschießen durchsetzte, hatten die Gelb-Schwarzen gegen den SV Renhardsweiler das Nachsehen vom Strafstoßpunkt. Das dürfte Rottenacker weiteres Selbstvertrauen gegeben haben. Die SG Altheim hofft, dass es  gegen die SF Hundersingen zu keinem Deja-Vú-Erlebnis kommt. Denn mit der SF Hundersingen kommt der Gegner aufs Hochsträß, der den Altheimern am vergangen Donnerstag beim 0:7 im Bezirkspokal-Viertelfinale die höchste Niederlage in den letzten neun Jahren einbrachte. „Wir wissen, was alles an diesem Tag falsch lief und sollten das schnellstens abstellen“, sagte Altheims Trainer Joachim Olveira. Er bemängelte nach der 0:3-Niederlage am Ostermontag erneut die Einstellung seiner Schützlinge. „Es kann nur über den Willen gehen, dann kommt die Hoffnung und dann kann man sich auch das Glück erarbeiten. Aber da muss jeder mitziehen“, sagt Oliveira.

Die Lage wird immer kritischer

Mit erst 22 Punkten wird die Lage immer kritischer für die SGA , der es vor allem an der Torgefahr oder einem echten Torjäger mangelt. Gegen Altshausen (5:4) und Laiz (3:3) gab es zwar reichlich Treffer, doch in den weiteren Partien seit der Winterpause erzielte Altheim nur zwei Tore, und das bei 26 Gegentreffern. Die Partie in Altheim wird am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

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