Das Team Ehingen Urspring hat Science City Jena einen offenen Schlagabtausch geliefert und war im Geister-Heimspiel mit dem Spitzenreiter der ProA bis zur Schlusssirene auf Augenhöhe. Letztlich hatten die Gäste beim 79:74 aber das glücklichere Ende auf ihrer Seite und bleiben damit an der Tabellenspitze.
Die Ehinger Basketballer konnten die JVG-Halle jedoch erhobenen Hauptes verlassen, hatten sie doch zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgesteckt. Dabei half es, dass Christian Oshita sich nach seiner Adduktorenzerrung fit meldete und die Hausherren in Bestbesetzung antreten konnten.

Erstes Viertel von der Defensive geprägt

Im ersten Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensiv-Reihen, nach fünf Minuten führte Jena gerade mal mit 8:6. Bis zum Viertelende zogen das Team von Trainer Steven Clauss auf 20:12 davon, begünstigt von der schlechten Trefferquote der Ehinger aus der Distanz.
Im zweiten Durchgang machte sich die Qualität des Spitzenreiters vermehrt bemerkbar, wobei die Ehinger nicht ihren besten Wurf-Tag erwischt hatten und bei zahlreichen Chancen auch Pech hatten, dass der Ball wieder aus dem Korb heraussprang.

Aunitz bringt Ehingen auf drei Punkte heran

Als Hill kurz nach der Halbzeit-Pause auf 47:30 erhöhte, sah es so aus, als ob der Favorit davonziehen kann. Doch Reinboth stellte die Defensive um und Jena kam ins Schwimmen. Punkt um Punkt holten die Hausherren auf und lagen zu Beginn des letzten Durchgangs nur noch mit fünf Zählern zurück (57:62). Dann traf allerdings der Ex-Ulmer Joschka Ferner zwei wichtige Dreier und sorgte so wieder für ein zweitstelliges Polster seiner Mannschaft (68:57). Franklyn Aunitz läutete mit zwei starken Aktionen zum 65:68 jedoch die spannende, aber auch phasenweise hektische Schlussphase ein, an deren Ende sich Jena dank ein, zwei glücklichen Aktionen den Sieg sicherte.