Tennis Stefan Hofherr freut sich aufs „Familientreffen“

Tamara Korpatsch (WTA-Rang 121) bei den Hechingen Ladies Open. In Biberach ist sie Titelverteidigerin.
Tamara Korpatsch (WTA-Rang 121) bei den Hechingen Ladies Open. In Biberach ist sie Titelverteidigerin. © Foto: Hardy Kromer
Biberach/Ehingen / Helen Weible 02.11.2018

„Für mich ist es ein schöner Jahresabschluss“, sagt Stefan Hofherr, Tennis-Crack des TC Ehingen und seit vielen Jahren Cheforganisator vieler renommierter Turniere im Bezirk F/Oberschwaben. Was er meint sind die 47. Deutschen Meisterschaften, die vom 9. bis 16. Dezember nunmehr zum zehnten Mal in Biberach stattfinden.

Am WTB-Stützpunkt werden in familiärer Atmosphäre die wichtigsten nationalen Titel im Herren- und Dameneinzel sowie im Mixed vergeben. Hofherr ist erstmals als Turnierdirektor eingespannt und kann zum Jubiläum auch ein paar Neuerungen verkünden. „Wir haben es den Zuschauern mit Schalensitzen auf der Tribüne etwas bequemer gemacht“, sagt er. Damit wird’s noch heimeliger, wenn am Final-Wochenende die Tribüne aufgebaut ist. Zudem soll es das Publikum künftig leichter haben, sich in der Halle zu orientieren. Spielstände werden an Monitoren angezeigt, ein einheitliches Design schmückt die Räumlichkeiten rund um die Plätze. „Ab den Hauptfeldspielen wird es auch wieder einen Livestream geben, da stets eine große Nachfrage besteht“, erklärt der 31-Jährige. Die Partien werden auf sportdeutschland.tv zu sehen sein. Wer sich zu besonderen Konditionen Eintrittskarten sichern will, kann dies an den Vorverkaufsstellen in Biberach tun sowie per Email an die WTB-Geschäftsstelle in Stuttgart:
a.adam@wtb-tennis.de.

Hofherr geht davon aus, dass sich die Titelverteidiger Tamara Korpatsch und Daniel Masur eine Rückkehr nicht nehmen lassen. Auch ist wieder mit einem starken Herrenfeld zu rechnen. „Es wird ein gutes Niveau geben“, sagt er. Neben den besten Spielern aus dem WTB-Gebiet (etwa der Stuttgarter Yannick Maden und die Sigmaringerin Anna Zaja) schauen für gewöhnlich auch alle Bundestrainer vorbei. Auch die Chefin der deutschen Tennis-Damen, Barbara Rittner, nutzt „die Möglichkeit, Spieler zu beobachten“, so Hofherr. Daher lohnt sich ein Besuch in Biberach allemal, locker lässt sich das Tennis-Schauen auch mit einem Bummel auf dem Weihnachtsmarkt verbinden.

Hofherr arbeitet als Rechtsanwalt in Stuttgart und wird etwa eine halbe Woche vor DM-Beginn seine Zelte in Biberach aufschlagen. Dann geht es ihm ähnlich wie seinem Vorgänger Rolf Schmid, den täglich ein Anruf oder eine Whatsapp wegen Hotelreservierungen erreichte. Damit habe er aber keine Probleme, gibt er zu. Die Vorfreude überwiege beim Chefplaner.

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