Heute als Spielgemeinschaft mit Laupheim in der Verbandsliga, vor 25 Jahren als TSG Ehingen I in der Landesliga Zollern/Alb-Donau. Die Ehinger Badminton-Spieler standen kurz vor Ende ihrer Saison Mitte Februar 1994 mit positivem Punktekonto auf Rang vier der acht Mannschaften umfassenden Liga, punktgleich mit dem Dritten Heidenheim I. Gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Herrenberg II kassierten die TSG-Spieler eine deutliche 0:8-Abfuhr. Doch sie betrieben umgehend Wiedergutmachung durch einen fast ebenso klaren 7:1-Erfolg über die sechstplatzierte Mannschaft Leonberg I  und hielten die Kontrahenten damit auf Abstand.

Die zweite Mannschaft zeigte sich souverän in der Kreisliga Heidenheim/Alb-Donau, gewann gegen Dornstadt II 6:2 und gegen den ärgsten Verfolger Gögglingen II 7:0. Damit feierte die Zweite ohne Verlustpunkt in zehn Spielen die Meisterschaft in der Kreisliga und obendrein eine perfekte Saison.

Jugendliche zielt genau

Bei den Allmendinger Schützen war im Februar 1994 Daniela Klar der gefeierte Star: Sie schoss bei der Vereinsmeisterschaft mit dem Luftgewehr in der weiblichen Jugendklasse 377 Ringe – acht Ringe mehr als die Sieger in der Schützenklasse, Manfred Sauter, und in der Damenklasse, Renate Gungl. Auch im Luftgewehr-Drei-Stellungskampf lieferte sie mit 279 Ringen ein sehr gutes Ergebnis ab.

Schützenfest beim Test

Auch die Fußballer zielten genau, besser gesagt die Fußballer des SSV Ehingen-Süd und der TSG Ehingen. „Süd“ spielte vor allem in der ersten Halbzeit sehr stark, verpasste beim 9:1 (4:0)-Testspiel­erfolg in Gutenzell nur das zweistellige Ergebnis, wie es in dieser Zeitung hieß. Die TSG war beim 8:0 (4:0)-Erfolg auf dem Ehinger Hartplatz gegen den FC Langenau kaum weniger torhungrig. Weitere Testspiele fielen vor 25 Jahren schlechten Platzverhältnissen zum Opfer. Dennoch standen einige Mannschaften kurz vor dem Pflichtspielauftakt nach der Winterpause. Am Sonntag, 20. Februar 1994, waren erste Nachholspiele in Kreisliga A und B sowie im Bezirkspokal angesetzt.

Ärger im Jugendfußball


Bei der Hallen-Verbandsrunde der Fußball-C-Junioren in Biberach hat es vor 25 Jahren großen Ärger gegeben: Ein Disput zwischen dem Betreuer des Hallen-Bezirksmeisters Bad Saulgau und dem vom Verband als Aufsicht eingesetzten Funktionär erhitzte sich. Der Funktionär monierte zu alte Passbilder der jungen Bad Saulgauer, der Betreuer gab wohl empört Widerworte, sodass er anschließend nur noch als Zuschauer vor Ort bleiben durfte.

Auf die Spiele seiner Jugend hatte das anscheinend seine Auswirkungen: Diese Zeitung schrieb von den „Leidtragenden des Disputs“, die nach einem 2:0-Sieg und zwei 0:1-Niederlagen das Weiterkommen verpassten. Die Saulgauer schickten anschließend einen schriftlichen Protest an den Verband, sie seien „unverständlicherweise entscheidend benachteiligt“ worden. Ob der Protest Erfolg hatte, ist zumindest dem Archiv dieser Zeitung nicht zu entnehmen. gal