Tischtennis Ruhige Saison mit fadem Beigeschmack

Tischtennis-Stillleben: Platte, Schläger und Ball.
Tischtennis-Stillleben: Platte, Schläger und Ball. © Foto: Wuest/Eibner
Ermingen / Patrick Huss 04.07.2018

Beim Tischtennis-Bezirkstag in Ermingen wurde auf die vergangene Saison zurückgeblickt. Neben Ehrungen und Wahlen gab es auch einen Ausblick auf die Verschmelzung der Verbände sowie die kommende Saison.

Der Bezirksvorsitzende Otto
Simon begrüßte rund 60 Vereinsvertreter und erwähnte in seinem Bericht, dass es bis auf ein paar kampflos zu wertende Spiele keine nennenswerten Vorfälle gab. Auch das Bezirksgericht vermeldete keine gröberen Regelverstöße, was insgesamt zu geringeren Strafen führte. Die Mannschaftsmeldezahlen seien weiterhin rückläufig und sinken seit 1995 stetig. Während es bei der Jugend sogar ein leichtes Plus gab, war der Rückgang im Herrenbereich mit minus zehn Teams signifikant. Simon bedauerte den Ausfall der Jugendbezirksmeisterschaften.

Die Verschmelzung der Verbände Württemberg, Baden und Südbaden zu „TTBW“ macht weiterhin Fortschritte. Die Lenkungsgruppe erhofft sich durch die Verschmelzung unter anderem geringere finanzielle Belastungen und eine bessere Sport­entwicklung. Die Verbände sollen im Januar 2020 zusammengeführt werden. Für die Spielerinnen und Spieler gibt es nur bei der Rangliste Änderungen; etwa mit einer veränderten Qualifikation. An den Bezirken mit regionaler Einteilung soll vorerst nichts verändert werden.

Bitterer Wermutstropfen

Ressortleiter Mannschaftssport Peter Aulkemeyer erwähnte, dass in der Relegation erstmals alle unterklassigen Mannschaften den Aufstieg geschafft hätten und präsentierte die Staffeleinteilung 2018/19. Im Pokalwettbewerb der Aktiven gab es zwar steigende Zahlen, doch beide Damen-Wettbewerbe mussten aufgrund von zu wenig Meldungen abgesagt werden. Aulkemeyer ehrte die Meister der Saison 2017/18: TTC Ehingen (Herren Bezirksklasse), SC Bach (Herren Kreisliga A) und SC Berg II (Damen Bezirksliga). Im Jugendbereich wurden die TSG Rottenacker (Jungen U18 Kreisklasse) und die Mädchen U12 des SC Berg jeweils Meister. Bezirksjugendleiter Alexander Schmid: „Die Bezirksmeisterschaften der Jugend wurden mangels Ausrichter nicht durchgeführt. Ich denke, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass wir uns das nie wieder wünschen.“

Die Mannschaftszahlen in der Jugend sind stabil, mit 129 Mannschaften gab es sogar ein Plus von einer Mannschaft gegenüber dem Vorjahr. Bedenklich sei nur, dass es in der abgelaufenen Saison acht Rückzüge gab. Bei der Rangliste gab es zudem einen klaren Rückgang der Teilnehmerzahl.

Bezirkskassenwart Stefan Staudenecker vermeldete mit rund 2200 Euro nach längerer Zeit wieder ein deutliches Plus in der Kasse. Zwar gingen rund 1000 Euro Einnahmen durch die ausgefallenen Jugend-Bezirksmeisterschaften durch die Lappen. Dies konnte jedoch durch eine erstmals eingeführte Lehrgangsgebühr im Bezirkskader (700 Euro) und geringere Mannschaftsmeldegebühren (900 Euro) ausgeglichen werden. Bei den Wahlen wurde der Bezirksvorsitzende Otto
Simon in seinem Amt bestätigt. Ressortleiter Einzelsport Jugend, Oliver Dubbers, stellte sich nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit und Durchführung der
Jugendrangliste nicht mehr zur Verfügung. Stellvertretender Bezirksvorsitzender bleibt Holger Raaf. Im Jugendausschuss konnten zwei Ämter nicht besetzt werden.

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