Ein spannendes, stimmungsvolles sowie dynamisches Handballspiel sahen die Zuschauer vor fast exakt 25 Jahren in der Längenfeldhalle. Der Derbygegner hieß Rot-Weiß Laupheim und war der glück­liche Gewinner dieses Erstrundenduells im Pokal auf Verbandsebene. Da lief es jüngst besser für das Team um Trainer Marco Gegic: Am Bodensee zogen die aktuellen TSG-Aktiven mit einem deutlichen Sieg gegen den B-Ligisten in die zweite Runde ein.

Ehinger vergeben Führung

Mit Körpereinsatz im Stil der „Tanz der Vampire“ (siehe Bild) hängten sich die Laupheimer Gäste in der Verlängerung nochmal richtig rein und besiegten die Ehinger, die noch vielversprechend mit 25:23 geführt hatten, mit 27:25. Wer hatte damals für die Ehinger Handballer mitgemischt, die wie die Laup­heimer in der Vorbereitung auf die neue Runde steckten?

Stammkräfte fehlen schmerzlich

Die Mannschaftsaufstellung las sich nicht üppig, aber dennoch stark: Ralf Piller, Roland Laatsch, Günter Allgaier (1/2 Tore), Winfried Biberacher (3/3), Stefan Butz (4), Walter Dittrich, Klaus Mikulasch (1) und Andreas Thamm (8) bildeten die Auswahl, die zudem von Neuzugang Horatio Gal (3) verstärkt wurde. Da Gal erst einen Tag vor dem Spiel zur Mannschaft gestoßen war, fehlte die Abstimmung im Team. Schmerzlich fehlten der TSG außerdem die Stammkräfte Virgil Tomutia und Michael Kiesle. Pikantes Detail am Rande: Das Trio Thamm, Piller und Kiesle stammt aus Laupheim. So hatte Ehingen Mühe, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung anzugreifen, ließ aber auf der Gegenseite nicht viel zu. Auf Torjäger Thamm war Verlass. Er netzte sechs der insgesamt acht Treffer bereits in der ersten Halbzeit ein (12:12). Im zweiten Durchgang legten die Ehinger eine Schippe drauf in der Offensive. Die Zuschauer in der Längenfeldhalle sahen gekonnte Kreisanspiele, die ausgehend von Gal, meist von Stafen Butz abgeschlossen wurden.

Rot-Weiß kontert TSG aus

Bis zehn Minuten vor Ende der Partie führte die TSG verdient mit 23:19 und jeder Anhänger der Heimmannschaft hätte auf einen positiven Ausgang getippt. Doch zu früh gefreut: Laupheims Handballer kämpften sich zurück und erzwangen mit dem 23:23-Ausgleich die Extraschicht. Hier bogen zunächst die Ehinger auf die Siegerstraße ein, doch die Laup­heimer wollten den Erfolg mehr, konterten die Ehinger aus und siegten 27:25.

Süds Fußballer grüßen von oben


Der SSV Ehingen-Süd führte vor 25 Jahren die Tabelle an. Allerdings spielten die Kirchbierlinger zwei Klassen tiefer als es heute der Fall ist. In der Bezirksliga hatten sie bei sechs Saisonpartien fünf Siege gefeiert und eine Torbilanz von 11:1. Ähnlich gut lief es bei Verfolger SSV Emerkingen (vier Siege/9:1). Bis zum darauffolgenden Spieltag: Hier verlor Emerkingen mit 0:3 gegen souveräne Süd-Kicker. hel