Rennrad Rennrad: RSC Phoenix fährt durch Frankreich

Auf großer Fahrt in Frankreich: Uwe Kopp , Bernd Lucas, Willi Weidle, Jochen Hartmann, Stefan Peters, Hans Wenger, Martin Seitz, Hugo und Fabian Frech (von links) auf dem Col de Bonette.
Auf großer Fahrt in Frankreich: Uwe Kopp , Bernd Lucas, Willi Weidle, Jochen Hartmann, Stefan Peters, Hans Wenger, Martin Seitz, Hugo und Fabian Frech (von links) auf dem Col de Bonette. © Foto: RSC Phönix Ehingen
Ehingen / SWP 05.08.2014
Die Rennradfahrer des RSC Phoenix fuhren in der vergangenen Woche auf den Spuren der Tour de France. Von den Alpen ging es an die Côte dAzur.

In der vergangenen Woche waren neun Mitglieder des RSC Phönix Ehingen mit dem Rennrad in den französischen Seealpen unterwegs. Die Tour führte von Chamonix am Mont Blanc über sechs Etappen nach Nizza an der Côte dAzur, berichtet Uwe Kopp. Die ersten beiden Etappen über den Col de Roselend, Col dIseran (2764 Meter), Col de Telegraph und den Galibier (2645 Meter) waren leider etwas verregnet. In der Abfahrt vom Galibier kam dann endlich das schöne Wetter durch und der Anstieg nach Alpe dHuez konnte bei 25 Grad und blauem Himmel in Angriff genommen werden. Die Etappe nach Alpe dHuez war mit 3500 Höhenmetern die anstrengendste.

Die anderen Etappen waren im Schnitt etwa 120 Kilometer lang und hatten etwa 2500 Höhenmeter. Begleitet wurde die Truppe von einem Fahrzeug, in welchen Kleidung und Verpflegung für die Fahrer griffbereit waren. Weiter ging die Fahrt über den Col du Lautaret Richtung Briancon zum Col dIzoard (2360 Meter). Über den Col de Vars kamen die Radler nach Barcelonnette an den Beginn der Steigung zum höchsten befahrbaren Alpenpass in Europa, dem Col deBonette beziehungsweise des Col de Restefond. Am letzten Tag mussten die Rennradler nochmal von 800 Meter (Barcelonnette) auf 33 Kilometer zur Passhöhe des Col dRestefond auf 2802 Meter hochfahren, um im Anschluss eine 120 Kilometer lange Abfahrt an die Côte dAzur nach Nizza bis auf Meeresniveau bewältigen zu können.

Nach dem Abstellen der Räder im Hotel ging es für die Radfahrer zur Erholung erst einmal ins warme Meer. Ohne Panne oder Sturz wurden die rund 740 Kilometer und etwa 14 500 Höhenmeter auf den Spuren der Tour de France für die Teilnehmer des RSC Phoenix zu einem einmaligen Erlebnis.