Knallharte Konkurrenz

War am letzten Spieltag der vergangenen Saison ein heißes Duell und wird es auch in der neuen Spielzeit sein: TSV Rißtissen (schwarze Trikots) gegen den SV Ringingen. Dann geht es wieder um die vorderen Plätze in der Tabelle. Foto: Emmenlauer
War am letzten Spieltag der vergangenen Saison ein heißes Duell und wird es auch in der neuen Spielzeit sein: TSV Rißtissen (schwarze Trikots) gegen den SV Ringingen. Dann geht es wieder um die vorderen Plätze in der Tabelle. Foto: Emmenlauer
TOBIAS KNAACK 08.08.2013
Am Sonntag beginnt die Saison 2013/14 in den Kreisligen. In der B1 zeichnet sich wieder ein spannendes Rennen um den Aufstieg ab. In der B2 möchte sich Unterstadion im "vorderen Drittel" etablieren.

Die Kreisligen starten zwar erst am Sonntag in die Saison 2013/14, eines steht aber schon fest: Das Rennen um den Aufstieg in der B1 wird wahrscheinlich ähnlich eng wie in der vergangenen Spielzeit. Da stieg Niederhofen aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Rißtissen direkt in die Kreisliga A auf. Der TSV musste in die Relegation, scheiterte dort an Betzenweiler und spielt daher weiter in der B1.

Für die neue Spielzeit hat der Trainer des TSV Rißtissen, Fritz Gerlach, "ein besseres Abschneiden als im letzten Jahr" als Ziel ausgegeben. Das würde den direkten Aufstieg bedeuten. Das Potenzial dazu hat die Mannschaft, das hat sie im vergangenen Jahr, aber auch in der Vorbereitung bewiesen, als der TSV den Ehinger Stadtpokal gewann.

Als Absteiger aus der Kreisliga A ist auch der SV Oberdischingen einer der Favoriten für den direkten Aufstieg. Mit Michael Oswald und Christian Dombrzanski haben den SV zwei Spieler verlassen. Dem gegenüber stehen acht Spieler, die aus der eigenen Jugend hochkommen.

Im Rennen um die vorderen Plätze hat auch der SV Ringingen ein Wort mitzureden. Nach einer "sehr guten Vorbereitung" wolle das Team wieder um die "Plätze zwei bis drei" mitspielen, sagt Pressewart Florian Sax. Diese Aufgabe geht das Team von Wasilis Michelidakis mit unverändertem Kader an.

Im vergangenen Jahr auch zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten gezählt, landete die SG Dettingen nur auf Rang acht. Die SG hat acht Neuzugänge - vornehmlich aus der eigenen Jugend. Neu ist allerdings auch der ambitionierte Spielertrainer Andreas Braig aus Griesingen. "Letztes Jahr war sehr durchwachsen, wir hatten viele Verletzte", sagt Abteilungsleiter Patrick Dangel. "Wir wollen besser sein als letztes Jahr und wieder oben ranreichen", gibt er als Ziel aus.

Eine gute Rolle im Verfolgerfeld könnten wie in der letzten Spielzeit auch der FC Marchtal und der SC Lauterach spielen. Abgänge hat der SC nicht zu beklagen, aus der eigenen Jugend wurde Patrick Braig hochgezogen.

Auch der SSV Ehingen-Süd II startet mit einem kaum veränderten Kader in seine zweite B1-Saison. Als Neuling belegten die Kirchbierlinger in der vergangenen Saison einen beachtlichen fünften Platz. Es wird spannend, ob die Mannschaft von Trainer Martin Schach wieder oben mitmischen kann.

Im Mittelfeld der Tabelle dürften sich wie auch im Vorjahr der SV Granheim, der SV Herbertshofen und die TSG Rottenacker II einfinden. Letzte Saison landete die TSG auf Rang neun und auch in diesem Jahr peilt die junge Truppe einen einstelligen Tabellenplatz an. Auch der FC Schmiechtal II hat eine junge Mannschaft und setzt weiter auf die eigene Jugend. Zwei von drei Neuzugängen sind Eigengewächse.

Neu in der Liga sind die SF Kirchen II. Der Unterbau des Bezirksligaaufsteigers geht mit einem 16-Mann-Kader in die Spielzeit, einzig Mittelfeldmann Tobias Reinhart wurde aus Allmendingen geholt.

Einen neuen Anlauf nimmt in diesem Jahr der TSV Allmendingen II. Nachdem man in der vergangenen Saison zurückgezogen hat, sind für die neue Spielzeit sieben Neuzugänge gemeldet. Trotzdem ist das Team in der stark besetzten B1 wahrscheinlich ähnlich wie der BSV Ennahofen und auch der KSC Ehingen wieder nur Außenseiter. Die Kroaten hatten bereits beim Ehinger Stadtpokal arge Personalprobleme. Vergangene Woche mussten sie nun auch ihre Erstrundenpartie im Bezirkspokal absagen.

In der Staffel B2 möchte sich der SV Unterstadion nach der enttäuschenden letzten Spielzeit, als man auf Rang zehn landete, mit seiner jungen Mannschaft etablieren und "im vorderen Drittel" mitspielen, gibt Abteilungsleiter Marco Hofherr als Saisonziel aus.

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