Klassenerhalt in Ehingen

Helen Weible  stellt sich als  Neuzugang des  Lokalsports vor
Helen Weible stellt sich als Neuzugang des Lokalsports vor © Foto: Könneke Volkmar
Helen Weible 19.09.2017

Ich hab’ gehört, die Trauben hängen hoch in der Sportstadt Ehingen. Dabei wollte ich als Ulmer Redakteurin, Münsterstadt geprägt und ein Spätzle noch dazu, doch nur kleine Brötchen backen. Abstieg aus der 1. in die 2. Bundesliga? Nee, das würde ich definitiv nicht sagen. Mindestens Klassenerhalt für einen Schreiberling wie mich, immer offen für Neues, neue Gesichter, neue Vereine. Eine Durststrecke wird es ohnehin nicht geben, wir bewegen uns hier ja in einer Bierkulturstadt. Also, grüßt Euch und Prost!

Und selbst mit meiner Größe von 1,58 Metern werde ich hier große Sprünge machen – spätestens zur Narrenzeit weiß ich, was Ehingen noch so bewegt.

Meine Steckenpferde bleiben ähnlich wie in Ulm: Basketball an erster Stelle, Fußball gerne auch, Tennis sowieso – Spiel, Satz, Sätze, Sieg: Doppelfehler vermeiden, keine Fouls, immer mal wieder Reingrätschen, wenn nötig – Doppel- und Querpass, aber bitte nur flach.

Ehingen ist nach kurzer Ein­arbeitungszeit sportlich sympathisch, was Mischung und Charakter angeht. Da kommen der Leser und ich in den gewünschten Genuss. Punktgewinn also für beide Seiten. Sehr hilfreich ist dabei auch der Teamgeist im Hintergrund, das richtige Mannschaftsgefüge, auf das ich bauen kann. Als Ehinger Neuzugang habe ich es da gar nicht schwer. Eine Voraussetzung für eine Erfolgsserie.

Und vielleicht fühlen sich am Ende alle als Sieger: Sie als Leser, die gesamte Redaktion und natürlich ich.