Wie die Großen packen es auch die Urspringschüler am Wochenende an. Die neue Oberliga-Saison geht los und am Sonntag, 17 Uhr, in der heimischen Junge-Halle ist die TSG Heilbronn zu Gast. Trainer Krists Plendiskis verfügt über einen breiten und konkurrenzfähigen Kader, der zum großen Teil aus Internatsschülern besteht. „13 von 16 Spielern sind Urspringschüler“, sagt der Coach. „Zur Mannschaft gehören auch Kevin Strangmeyer und Franklyn Aunitz. Die beiden ProA-Akteure sind eine echte Verstärkung.“

Das Ziel ist klar. Man wolle oben mitspielen, sich stetig als Mannschaft verbessern und wenn alles nach Plan läuft, „auch den Aufstieg anpeilen“, sagt Plendiskis. Größter Widersacher bei der Aufstiegsmission ist sicherlich der Nachbar aus Oberelchingen. Die Scanplus Baskets Oberelchingen II legten vergangene Saison eine beachtliche Serie von 14 Siegen in Folge hin. Mit ihnen ist wieder zu rechnen.

Wundertüte Heilbronn

Der erste Gegner ist schwer einzuschätzen, wie die meisten Teams in dieser Liga, da man nicht viel Informationen erhalte. Nur so viel: „Sie haben viele ältere Spieler, haben aber letztes Jahr nicht gut zusammen gespielt“, erinnert sich der Este. Anscheinend will Heilbronn ebenfalls eine Liga höher spielen und habe sich entsprechend verstärkt. „Man wird sehen, mit welchem Kaliber man es zu tun bekommt.“

Indes gab es eine minimale Namensänderung. Das TuS vor der Urspringschule ist weggefallen. Dafür gab es keinen gesonderten Grund. Man wollte aber die Verknüpfung zur Einrichtung der Urspringschule deutlich machen. Im Oberliga-Spielplan läuft die Mannschaft nunmehr als „Team Urspring“, wie auch die in der Bundesliga aktiven Nachwuchsmannschaften.