Die gute Nachricht vorweg: Die U 16-Basketballer vom Team Urspring haben dank des vierten Sieges in der JBBL-Vorrundengruppe 7 das Ticket für die Hauptrunde vorzeitig gelöst. Als Zweite hinter Tabellenführer Ratiopharm Ulm können sie im Siebener-Feld nicht mehr eingeholt werden.

Zweite wichtige Erkenntnis aus dem Doppelspieltag ist, dass die Klosterschüler als stolze Verlierer aus dem Derby gehen konnten, das Ulm nur knapp mit 75:70 für sich entschieden hat. „Die Jungs haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles versucht und gezeigt, dass sie mehr als mitspielen können“, sagte Trainer Oliver Heptner. Seine Mannschaft brach erst im Schlussviertel ein, als sie stehend k.o. war, da es keine Wechsel-Alternativen mehr gab. „Gegen die großen Spieler der Ulmer konnten wir mit unserer kleinen Rotation keine Gegenwehr mehr leisten“, so Heptner, der den foulbelasteten David Dostal nicht mehr bringen konnte. Damit zu den schlechten Nachrichten. Das Verletztenlazarett vergrößerte sich jüngst besorgniserregend. In der Halbzeit gegen Ulm musste Lorenz Fahrion aufhören, da er sich eine heftige Zerrung im Oberschenkel zugezogen hatte. Am Sonntagabend sah man ihn beim ProA-Spiel an Krücken gehen. Auch Enuz Öksüz fiel im Ulm-Spiel mit einem Cut im Gesicht aus. Und schon vor dem Spiel fehlten Paul Schorr (Wadenbeinbruch) sowie Luca Vidovic. Dieser hatte sich bei einem Sturz eine schwere Kopfverletzung zugezogen und weilt derzeit im Krankenhaus. Wann er wieder in den Kader zurückkehrt, ist offen. So war vor allem das zweite Spiel gegen die SG Stuttgart mit sieben, acht Spielern, alles andere als leicht. „Da die Jungs physisch und psychisch müde waren, entwickelte sich kein schönes Spiel mit schlechten Wurfquoten“, so Heptner. Lucas Bruder Matteo Vidovic gelang der entscheidende Korbleger zum 59:54-Auswärtserfolg. David Dostal war mit 29 Punkten und 24 Rebounds erneut überragender Urspringer.

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