Golf Herren des GC Donau-Riss steigen auf

Da kommt Freude auf: Das neuformierte, erfolgreiche Herren-Team des GC Donau-Riss ist in die Landesliga aufgestiegen. Von links strahlen David Rimmele, Mario Dietrich, Nils Jaumann, Steffen Ilsanker (Kapitän), Frank Walberg, Andreas Kossbiehl, Philipp Kossbiehl, Harald Bertsch, Sandro Dietrich und Philipp Reisser (Kapitän).
Da kommt Freude auf: Das neuformierte, erfolgreiche Herren-Team des GC Donau-Riss ist in die Landesliga aufgestiegen. Von links strahlen David Rimmele, Mario Dietrich, Nils Jaumann, Steffen Ilsanker (Kapitän), Frank Walberg, Andreas Kossbiehl, Philipp Kossbiehl, Harald Bertsch, Sandro Dietrich und Philipp Reisser (Kapitän). © Foto: . Foto: GC Donau-Riss
Roland Flad 05.09.2018

Es geht sportlich voran beim Golfclub Donau-Riss, zumindest was die Herren-Mannschaft betrifft. Das Team feiert in diesem Jahr mit dem Aufstieg in die Landesliga einen sensationellen Erfolg. „Das ist auch für uns überraschend“, sagt Steffen Ilsanker, der zusammen mit Philipp Reisser das Herren-Team als Kapitänsduo erstmals anführt. Die Rißtissener schafften damit den Sprung von der Gruppenliga 3 des Baden-Württembergischen Golfverbandes (BWGV) in die Landesliga der Deutschen Golf-Liga (DGL).

Dass dieser Aufstieg so schnell zustande kam, hat Ilsanker und seine Mannschaft erstaunt. „Das Niveau in der Gruppenliga war extrem hoch“, sagt Ilsanker, „mit dem Aufstieg haben wir noch nicht gerechnet.“ Die Gruppe drei auf BWGV-Ebene dominierte nämlich der GC Reischenhof; die Konkurrenten aus Wain beherrschten die Liga.

Donau-Riss auf Augenhöhe

Aber Donau-Riss wusste sich zu steigern und konnte sich hinter Reischenhof den zweiten Platz erkämpfen. Wain kam am Ende auf 22 Punkte, die Donau-Riss-Herren erreichten in den fünf Spieltagen 18 Zähler und verwiesen damit die Konkurrenz aus Bad Saulgau (12 Punkte), Teck (12) und Hohenstaufen (11) auf die Plätze. Das war freilich erst der erste Schritt in die richtige Richtung, denn mit dem zweiten Rang qualifizierten sich die Rißtissener fürs DGL-Finale. Der zweite Streich folgte beim Finale in Hechingen.

Unter der Burg Hohenzollern gingen die besten zehn Mannschaften der BWGV-Gruppenligen an den Start, um die besten sieben Teams zu ermitteln, die für den Aufstieg in Frage kamen. „Das war dann eine richtige Hausnummer“, zeigte sich Steffen Ilsanker beeindruckt. „Wir wussten, dass sich jeder von uns um etwa 20 Schläge über Par steigern musste“, gab er zu bedenken. Das sei gelungen, jeder habe eine sehr gute Leistung gezeigt. Einige Spieler der gegnerischen Teams seien mit ihrem Handicap sogar im Plus-Bereich notiert gewesen. Das Durchschnittshandicap habe bei minus 6,3 gelegen. Ungeachtet der Übermacht aus dem Ländle erwischte Donau-Riss einen Traumtag und sorgte mit dem siebten Platz für den Coup und damit für den Aufstieg. Der GC Reischenhof, der in der BWGV-Grupprenliga noch das Maß aller Dinge gewesen ist, musste mit Platz acht vorlieb nehmen. Mit der Bestmarke von 80 über Par  schnappten sich die Rißtissener den letzten Aufstiegsplatz vor Reischenhof, das auf 95 Schläge über Par kam. Zum Vergleich: Sieger GC Glashofen-Neusaß erreichte 47 über Par. Der Sprung in die Landesliga war also das i-Tüpfelchen einer ohnehin schon tollen Saison.

Neue Ideen und neues Konzept

Ilsanker freut sich aber nicht nur über den Aufstieg. Er und Co-Kapitän Reisser sehen sich bestätigt: Sie brachten mit einem neuen Konzept und neuen Ideen frischen Wind ins Herren-Team. „Jeder Spieler sollte einmal im Monat im Training sein, das war Pflicht“, sagt Ilsanker. Andernfalls wurde er nicht aufgestellt. Das gefiel freilich nicht jedem, aber damit habe man für sportlichen Ansporn gesorgt. Außerdem seien so der Teamgeist und Wettkampfgedanke gestärkt worden.

Team hofft auf Verstärkung

Das Herren-Team bleibt auch 2019 zusammen, wie Ilsanker betonte. Der Wunsch ist aber, dass Simon Schmid wieder zurückkehrt. Er wäre eine echte Verstärkung für die Rißtissener.

Der GC Donau-Riss spielte im Finale mit David Rimmele, Harald Bertsch, Mario Dietrich, Andreas Kossbiehl, Philipp Reisser, Frank Walberg, Steffen Ilsanker und Sandro Dietrich. Zum Team 2018 gehörten ferner Peter Geisinger, Harald Schlecht, Rainer Glienke, Andrew McIllroy und Jakbo Traub.

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