Rottenacker / Maurice Glienke  Uhr

Mit einem 6:1-Kantersieg über den TSV Eschach hakte die Spielgemeinschaft Schwarz-Weiß Donau die erste Runde des WFV-Pokals ab. Der Bezirksligist vom Bodensee war dem Ensemble aus Rottenacker und Munderkinger Spielern nicht gewachsen. In Runde zwei erwartet die SGM im Heimspiel nun die Oberliga-Reserve des FV Ravensburg, die sich gegen den TSV Trillfingen mit 4:1 durchgesetzt hatte.

Nach diesem Erfolg im Verbandspokal war der Jubel groß. „Es macht derzeit wahnsinnig großen Spaß mit der Mannschaft. Ich bin hochzufrieden mit der Leistung“, jubelte Trainer Timm Walter. Ein so deutliches Ergebnis war nicht zu erwarten gewesen. Das Spiel begann ausgeglichen, dann aber folgte eine starke Phase der Gastgeber, die früh für klare Verhältnisse sorgte.

Ballbesitz und Effektivität

Einen langen Ball von Kevin Wehle stoppte Daniel Meier überlief den Verteidiger und traf ins lange Eck zur Führung (7. Minute). Das 2:0 gelang wenig später Francesco D’Alessio, der nach einem Konter und schöner Vorlage von Lukas Ottenbreit keine Mühe hatte (14.). Direkt nach dem Anstoß eroberte die SGM den Ball und holte einen Freistoß heraus. Den trat D’Alessio mustergültig in Richtung Nihat Yigit, der das 3:0 mit dem Kopf machte (16.). „Es war gut, dass wir nicht nachgelassen haben und über Ballbesitz das Spiel in unserer Hand behielten“, sagte Walter.

Zur Halbzeit folgte dann der Torwartwechsel – der auch unabhängig vom Ergebnis erfolgt wäre – von Patrick Brunner zu Jürgen Karcher. „Beide liegen gleichauf, eine Entscheidung fällt erst in zwei Wochen“, erklärte der SGM-Coach seine Entscheidung. Die Gäste aus Oberschwaben kamen mit mehr Willen und Engagement aus der Pause, trafen aber vorerst nichts. Dafür legte Lukas Ottenbreit nach und nützte eine unübersichtliche Situation im Strafraum zum 4:0 (60.). Nach einigen Wechseln auf beiden Seiten verkürzte Eschach durch Lukas Sprenger per Kopf (76.) auf 4:1. Kurz vor dem Ende erhöhten erneut Ottenbreit (87.) und Sekunden später Daniel Dorn (88.) noch zum Endstand. „Eschach wurde am Ende unter Wert geschlagen, aber das meine Mannschaft auch schon so weit in der Vorbereitung ist, trotz einiger fehlender Spieler hatte ich nicht erwartet“, sagte Walter.

Die neue SGM Schwarz-Weiß Donau sendete drei Wochen vor Ligastart ein Ausrufezeichen und verbuchte, abgesehen von den Verbandsligisten TSG Backnang und VfL Sindelfingen, das höchste Ergebnis des Wochenendes im Pokal auf Verbandsebene.