Ehingen Ehinger und Allmendinger beim Mountainbike-Biathlon in Dottingen

Geschafft: Christian Ströbele, Dominik Steinle und Simon Gindele (von links) sind im Ziel.
Geschafft: Christian Ströbele, Dominik Steinle und Simon Gindele (von links) sind im Ziel. © Foto: Sabine Zeller-Rauscher
Ehingen / SZR/RF 17.09.2014
Mountainbiken und Schießen gibt's in der Kombination eher selten. Eine Tatsache, welche die Dottinger Sportfreunde schon vor Jahren richtig erkannt und mit dem Mountainbikebiathlon perfekt umgesetzt haben.

Moderne Laserschießanlagen fordern von den Bikern eine gute Treffsicherheit. Wer hierbei ein gutes Fingerspitzengefühl beweist, ist klar im Vorteil, denn Fehlschüsse werden mit lästigen Strafrunden bestraft. Ganz schön knifflig, wenn der Puls beim Tritt in die Pedale in Richtung Anschlag gestiegen ist. Fällt der Puls beim Liegendschießen dann zu schnell und zu weit ab, setzt die gefürchtete "Nähmaschine" ein, welche den kompletten Athleten zittern und nur noch mit ganz viel Glück treffen lässt. "Das Rennen wird oft am Schießstand entschieden", sagte Moderator Matthias Etzel.

2,5 Kilometer, 70 Höhenmeter und 2x5 Schuss liegend standen bei den Einzelfahrern an."Gar nicht so einfach, das war anstrengender als ich gedacht habe", sagte Christian Ströbele aus Ehingen. Er weiß jetzt schon, dass er im nächsten Jahr, wenn alles gut läuft, beim Mountainbike-Biathlon der SF Dottingen wieder am Start sein wird. Für den Sieg reichte es dem Ehinger am Ende nicht, er wurde Elfter (Herren bis 34). Den Sieg holte Paul Schlutow aus Pfullingen. Ankommen war auch das Ziel der Allmendinger Dominik Steinle und Simon Gindele. Steinle landete auf Platz 15 (bis 34), Gindele auf Platz acht (35+).

Die Skizunft Ehingen belegte in der Staffel Platz 13; am Start waren Manuel Ströhle, Klaus-Michael Schaible, Stefan Tress und Uwe Baier. Bei dem Team-Wettbewerb musste zwei Mal geschossen werden, jeweils maximal acht Schuss liegend. Pro Fehlschuss musste eine Strafrunde gefahren werden. Sophia Lamparter belegte bei der Jugend/weiblich Platz fünf. "Das war eine gelungene Veranstaltung", sagte Sophias Vater, Steffen Lamparter.

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