Urspring / Helen Weible  Uhr
Lust auf Tanz mit etwas Akrobatik hatten einige Schülerinnen der Urspringschule: Sie gründeten kurzerhand eine Cheerleader-Gruppe.

Grüne Pompons und Röckchen, eingängiger Beat und motivierte Tänzerinnen – mehr braucht es nicht für ein erfolgreiches Cheerleading. Eine Gruppe von Urspringer Schülerinnen, angeführt von Verena Felker, tat sich zusammen und gründete eine AG, um ihre Basketballer zu unterstützen.

Hartes Training und Disziplin

.„Wir möchten das machen, um den Zusammenhalt unserer Schule zu zeigen und unser Team zu unterstützen“, lautete ihre Motivation. Zusammen mit Desiree Blank trainieren sie seit gut einem Jahr Tänze mit akrobatischen Elementen ein. An der Seite von Freund Krists Plendiskis, dem Nachwuchs- und Co-Trainer des Team Ehingen Urspring, ist die Logopädin seit zwei Spielzeiten in der Region und hat mit den Nachwuchs-Korbjägern schon einiges erlebt. Etwa der Ausflug nach Las Vegas und Palm Springs, wo amerikanische Cheerleader auftraten. Auffällig: In den USA geht es mehr ums „Cheering“, also Schreien und Rufen von Parolen. „Die ziehen das ein ganzes Spiel durch“, bekennt Blank und erkennt dahinter das harte Training, bei dem die jungen Frauen ziemlich auf Disziplin getrimmt werden. Den Klosterschülerinnen geht es natürlich nicht ums Durchhalten.

„Unser Ansatz geht darüber hinaus, da wir zwar die Jungs auch während des Spiels anfeuern, aber auch der Tanz und die Unterhaltung im Vordergrund steht“, sagt Blank, die selbst keine Cheerleader-Erfahrungen besitzt, aber als ehemalige Turnerin dynamische Bewegungsabläufe gut kennt. „Ich habe unzählige Basketball-Spiele gesehen und dabei Cheerleader beobachten können. Im Prinzip geht es nur darum, Tanzschritte auf das ausgesuchte Lied zu finden und Freude und Spaß zu vermitteln“, beschreibt sie.

Zweimal in der Woche wird trainiert

An zwei Abenden in der Woche trifft sich die AG, die nicht nur 13- bis 17-jährige Mädchen besuchen, sondern teilweise auch Jungs. „Im Training sind mehr dabei, bei Auftritten nur diejenigen, die die Tanzschritte sicher beherrschen“, erklärt die 28-Jährige. Wenn sie bei Nachwuchs-Bundesliga-Spielen in der Junge-Halle oder anderen Events performen, dann nennen sie sich „Cheerspringers“ – eine Kombination aus Urspringern und Cheerleadern. Was die Gruppe unbedingt üben und in ihre Choreographie einbauen will, sind Hebefiguren. „Jedes Mädchen kann auch etwas anderes: Flugrolle, Spagat, Brücke oder Handstand“, meint Blank. Die Musik wird je nach Saison ausgesucht. Häufig kommt der Song auch aus den aktuellen Charts.

Wer die junge Gruppe sehen will, der kann sich auf der Homepage der Urspringschule oder über das Instagram-Profil über Termine informieren. Erst seit kurzem treten die Cheerspringers in ihren neuen eigenen Kostümen auf. Eltern haben gespendet, damit sich das Team die Ausrüstung leisten konnte. Und die macht etwas her!

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