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Die Entscheidung ist endgültig: die Nürnberg Falcons, der sportliche Aufsteiger in die easyCredit Basketball Bundesliga, dürfen 2019/20 nicht am Spielbetrieb der BBL teilnehmen. Dies hat am Samstag das unabhängige BBL-Schiedsgericht unter Vorsitz von Wolfgang Schreier (Gießen) in einer erneuten mündlichen Verhandlung entschieden. Das Gremium wies die Berufung des Klubs zurück. Die Nürnberg Falcons um Trainer Ralph Junge spielen damit auch in der kommenden Saison weiter in der 2. Bundesliga Pro A.

Nürnberg musste binnen einer Woche eine Reihe Lizenz-relevanter Nachweise vorlegen, die die Franken fristgemäß einreichten. Der BBL-Lizenz-Ligaausschuss blieb jedoch bei seiner vorigen Entscheidung. Gegen diesen letztinstanzlichen Beschluss des Schiedsgerichts sind keine weiteren Rechtsmittel gegeben; die Lizenzverweigerung ist damit endgültig.

Dies hat zur Folge, dass für die BBL-Saison 2019/20 ein Platz unbesetzt ist. Sofern der freie Teilnehmerplatz nicht noch im Rahmen eines Wildcard-Verfahrens vergeben wird, würde die Saison 2019/20 mit 17 Mannschaften durchgeführt. Der easyCredit BBL liegt derzeit keine Bewerbung für eine Wildcard vor.