Die Ehinger ProA-Basketballer haben in den ersten beiden Tests verletzungsdezimiert in der Junge-Halle zwei Niederlagen kassiert. BBL-Team Crailsheim siegte mit 95:64, im Derby mit dem ProB-Team aus Elchingen unterlag man 78:83. Cheftrainer Domenik Reinboth nimmt dennoch einen positiven Eindruck mit in die zweite Vorbereitungswoche. Die drei angeschlagenen Spieler des Team Ehingen Urspring kehren in den Kader zurück. Das nächste Testspiel steht am Freitag beim Bundesligisten Gießen an.

Um welche Verletzungen handelt es sich bei den Spielern und wann sind sie wieder einsatzbereit?

Domenik Reinboth: Unser Neuzugang Darnell Formeman war vergangenen Dienstag umgeknickt und hat daher nur mit Athletiktrainer Stijepan Sucic trainiert. Nun wollen wir es vorsichtig angehen. Daniel Monteroso knickte in der ersten Halbzeit des Crailsheim-Spiels um und ich gehe auch bei ihm davon aus, dass er im Laufe der Woche zurückkehrt. Joe Sherburne leidet an einer Bauchmuskelzerrung, außerdem kamen Rückenprobleme hinzu. So etwas muss unbedingt ausheilen. Generell wollen wir daher nichts riskieren, damit die Spieler zum Saisonauftakt alle fit sind.

Wie fällt Ihr Eindruck von der neuen Mannschaft bislang aus?

Reinboth: Was die Testspiele betrifft, hat sich die Mannschaft ohne drei wichtige Spieler gegen ein BBL-Team und einen ProB-Aufstiegskandidaten sehr gut verkauft. Ich habe bereits den „Fighting Spirit“ verspürt, der uns vergangene Saison ausgezeichnet hat. Tim (Hasbargen, Anm. d. Red.) und jene, die letztes Jahr schon dabei waren, bringen diese klasse Einstellung mit ins Team. Es ist ein Verständnis da, wir sind schon weit, was das Defensiv- und Offensivverhalten betrifft. Und auch in Sachen Teamchemie sind die Jungs auf dem richtigen Weg. Mein Eindruck ist daher durchweg positiv.

Welchen Basketball können die Fans des „Team in green“ diese Saison erwarten?

Wir wollen wieder modernen Basketball spielen, das heißt, große Spieler sind auch gefährliche Werfer von außen. Erik Scheive und Akim-Jamal Jonah sind zwei große, die das können. Das war letztes Jahr unser Stil, aber da war das Team im Schnitt etwas kleiner. Dieses Jahr sind wir auf Augenhöhe.

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