Als die Gladiators Trier zuletzt in Ehingen waren, reisten sie mit einer Niederlage im Gepäck wieder ab. Im März beim Rückspiel der vergangenen Saison war den Basketballern vom Team Ehingen Urspring mit 89:81 erfolgreich die Revanche für die Hinspielniederlage gelungen.

Jetzt am Samstag (19 Uhr/JVG-Halle), knapp sieben Monate später, darf man gespannt sein, ob dem jungen Team von Trainer Domenik Reinboth noch einmal das Kunststück gelingt. Trier ist und bleibt ein „bärenstarker“ Gegner, das betont auch Reinboth: „Sie haben viele Spieler gehalten. Jermaine Bucknor, Kyle Dranginis, Simon Schmitz und Till Gloger sind die Säulen des Teams“, zählt der Coach auf. Diese Spieler sind reich an Erfahrung und nehmen es mit jedem Gegner auf. Vom College hinzu gestoßen ist ein unglaublich treffsicherer US-Guard namens Jordan Geist. Mit 20,6 Punkten im Schnitt aus fünf Spielen ist der 22-Jährige bislang drittbester Spieler im ProA-Ranking. Außerdem hofft Triers Trainer Christian Held, seinen zuletzt verletzt fehlenden Center Kilian Dietz einsetzen zu können. Die Pfälzer Mannschaft reist mit Respekt an: „Ehingen ist ein sehr, sehr gefährliches Team. Für uns wird es insbesondere darum gehen, Ehingen offensiv nicht in den Rhythmus kommen zu lassen“, sagte Held.

Spielfrei: Vor- oder Nachteil?

In Hagen, als man den zweiten Sieg in Folge feierte, war Ehingen ganz gut in seinen offensiven Rhythmus gekommen, hatte 83 Punkte erzielt. Reinboth ist es dabei wichtig, dass sein Team aus einer guten Verteidigung heraus angreift. „Es braucht die Stopps und Rebounds. In der zweiten Halbzeit in Hagen hat das gut funktioniert.“ Nur 31 Zähler hatte man den Feuervögeln zugelassen. An diese stabile Defensive gelte es anzuknüpfen.

Dass Trier zuletzt spielfrei war, ist nicht unbedingt zum Nachteil der Ehinger. „Einerseits konnten sich die Spieler erholen und sind frischer. Andererseits fehlt ihnen auch der Rhythmus“, meint Reinboth. Gerade junge Spieler bräuchten die Spielpraxis am Wochenende, um ihre Leistung konstant hochzuhalten. „Geist zum Beispiel ist es gewohnt, zwei Mal in der Woche zu spielen“, sagt Reinboth. Geists 35-jähriger Teamkollege Bucknor hingegen wird sich über die  Verschnauf-Pause gefreut haben.

Playoffs-Anwärter Trier ist jedenfalls nicht zufrieden mit der bisherigen Bilanz von zwei Siegen und drei Niederlagen und wird hochmotiviert zu Werke gehen. „Sie werden aggressiv auftreten“, erwartet der Steeples-Coach. Dem Ehinger Kader könnte Greg Malinowski fehlen, der die Woche über krank war. Ansonsten sind alle Spieler fit.

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Punkte macht Ehingens Tim Hasbargen pro Spiel im Schnitt: Platz 17 im ProA-Spieler-Ranking. Triers Neuzugang Jordan Geist hingegen kommt auf 20,6 Punkte: Rang drei!