Man könnte höchst positiv gestimmt sein vor dem Auftakt der neuen ProA-Saison. In der JVG-Halle werden die von der Liga geforderten neuen LED-Banden leuchten. Und vor dem ersten Sprungball stand auch fest, dass es statt drei doch nur zwei Absteiger geben wird. Beim Team Ehingen Urspring ist man natürlich „glücklich darüber“.

Trotzdem hätte sich Trainer Domenik Reinboth einiges anders gewünscht. „Wir hatten eine extrem schwierige Vorbereitung, in der wir Spieler verletzungsbedingt austauschen mussten und mit Darnell Foreman ein Leistungsträger gefehlt hat“, sagt der 36-Jährige. Das Mannschaftsgefüge erlitt eine massive Schwächung. Darum kommt das erste Spiel zu früh. „Aber wir müssen da reingehen und uns auf unsere Basics konzentrieren“, meint der Chefcoach, der in sein fünftes Jahr mit dem Team Ehingen Urspring geht.

Die Startfünf stellt sich ganz von allein zusammen. Für die Aufbauposition wird Darnell Foreman nicht starten können. Damit fängt Gianni Otto an, der vergangenes Jahr meist von der Bank Power gebracht hat. Ihm zur Seite stehen werden die beiden wendigen Treuen, Kapitän Tim Hasbargen und Daniel Monteroso sowie die Neuzugänge Ferenc Gille und Akim-Jamal Jonah auf den großen Positionen. Der Einsatz des US-Big Mans Erik Scheive ist fraglich, da er sich beim Training den Knöchel vertreten hat. Wenn Pech, dann gleich richtig. . .

Der Gegner, der den Steeples in den Playoffs 2018/19 eine 3:0-Abfuhr verpasste, wird sich angesichts der vagen Konstitution der Ehinger einiges ausrechnen. Trainer Branislav Ignjatovic hat Topspieler wie Shyron Ely, Marc Liyanage, Phillip Heyden, Niklas Würzner und Ex-Steeple Sebastian Schmitt halten können und sich zudem mit Europa erfahrenen Spielertypen verstärkt. Vor allem am Korb will Heidelberg besser werden, war es doch das reboundschwächste Team im zurückliegenden Turnus.

Für das Team Ehingen Urspring gilt wie im Prinzip jedem Jahr: Für den Klassenerhalt so schnell wie möglich zehn Siege zu feiern. Dass die Ehinger Basketballer am Samstag die ersten ProA-Punkte holen, das wäre aber eher eine Überraschung.

Auf was die Fans achten sollten


LED-Bande Basketball in der Halle beim Vanotti-Gymnasium wird immer moderner. Eine insgesamt 24 Meter große mehrteilige LED-Bande wird ab dem ersten Heimspiel der Steeples gegenüber der Zuschauertribüne prangen. Die Bande ist multifunktional und hochauflösend.

Parken Die mit dem PKW angereisten Zuschauer werden gebeten, nicht in den Nebenstraßen rund um die Sporthalle zu parken, sondern auf dem Volksfestplatz, im Parkhaus der Lindenhalle und in der Tiefgarage Sternplatz. hel