Richtungsweisende Spiele gegen direkte Konkurrenten stehen für die drei Teams in der Bezirksliga am kommenden Spieltag an.

Die TSG Ehingen erwartet nach 13 Spielen ohne Niederlage die SF Hundersingen. Gegen die offensivstarke Mannschaft von der Ostrach wird die starke Ehinger Defensive erneut auf die Probe gestellt. „Wir haben gegen Neufra sehr gut verteidigt und kaum Chancen zugelassen“, sagte TSG-Coach Roland Schlecker. Dies gilt es gegen die stärkste Offensive unter Beweis zu stellen. Mit insgesamt 51 Toren – zwölf davon nach der Winterpause – zeigt sich der Tabellenzweite in starker Form. Das Sportfreunde setzen auf ihren Spielmacher Dennis Heiß, der bislang zwölf Tore und zehn Vorlagen verbucht. Dagegen ist die Ehinger Elf von Roland Schlecker für eine stabile Abwehr und eine effiziente Chancenverwertung bekannt. „Der Sieg gegen Neufra war wichtig, dadurch haben wir ein Polster geschaffen. So gilt es weiterzumachen“, erklärte Schlecker.

Beim FC Laiz will die SG Altheim siegen und so den Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern. Der beträgt mittlerweile nur noch sechs Punkte und die Gefahr wird immer größer. Dem Trainer Joachim Oliveira liegt es daran, so früh wie möglich den Klassenerhalt zu sichern. Aufgrund der angespannten personellen Lage musste sein Sohn Joel in der vergangenen Partie gegen Spitzenreiter Bad Schussenried (0:5) zwangsläufig debütieren. Im Juli hatte er einen Kreuzbandriss erlitten. Eigentlich wollte man noch nichts überstürzen. Viel hatte Oliveira mit seinem Team gegen Bad Schussenried vor, schwörte seine Truppe auf den Gegner ein. Doch die Mannschaft kam aufgrund individueller Fehler stark unter die Räder.

Das Kontrastprogramm hierzu bietet sich nun gegen das Tabellenschlusslicht aus dem Sigmaringer Stadtteil. Die Laizer, im vergangenen Jahr nur knapp dem Abstieg entkommen, verdienten sich zuletzt ihren zehnten Punkt bei erst 18 erzielten Toren. Damit trifft Altheim auf die schwächste Offensive der Liga. Aufgrund einer Roten Karte fehlt den Laizern zudem Kapitän Markus Marquard.

Für ein Endspiel ist es noch zu früh. Dennoch hat die TSG Rottenacker ein enorm wichtiges Heimspiel gegen den SV Sigmaringen vor der Brust. Die Gäste stehen punktgleich einen Platz über der TSG. „Auf das gute Spiel gegen Hettingen wollen wir aufbauen und Selbstvertrauen ziehen“, sagte Rottenackers Pressewart Uwe Schneider. Das 1:1-Remis ging völlig in Ordnung. Personell sieht es eher suboptimal aus: Gelb-rot gesperrt wird Tim Sachpazidis fehlen. Hinter dem Einsatz von Kapitän Philipp Brunner, der sich vor dem Spiel verletzt hatte, steht ein Fragezeichen.

Gegen die Multikulti-Truppe aus Sigmaringen muss aber ein Erfolg her – koste es, was es wolle. „In diesem Spiel sollte man punkten“, sagte Schneider. Doch wie im Hinspiel beim 1:1 erwartet Rottenacker eine tiefstehende Mannschaft, die ihr Heil über Konter sucht.

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