Die Mannschaft von Trainer Robert Linke hat Lunte gerochen. Nach dem erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze in der Landesliga will der VfE Ulm/Neu-Ulm diesen Platz auch bis zum Ende der normalen Punktrunde am 6. Januar 2019 verteidigen. Doch das wird nicht einfach.

Denn zuvor stehen die achtmal in Serie siegreichen Devils vor den hohen Hürden heute (20 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen den Bayernliga-Absteiger und Tabellenvierten ESV Buchloe und am Sonntag (18 Uhr) im Derby beim punktgleichen ESV Burgau 2000.

„Das ist ein anspruchsvolles Wochenende. Rang eins freut einen natürlich als Spieler. Du willst dann auch Tabellenführer bleiben. Und wir haben das selbst in der Hand“, analysiert Verteidiger und VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner die Situation. „Das wäre auch die beste Ausgangslage für die Bayernliga-Aufstiegsrunde“, betont er die Bedeutung.

Ein Auswärtsspiel weniger

Neben dem Klassenprimus würden nämlich noch der Dritte und Fünfte der bisherigen Landesligagruppe, der Zweite und Vierte der Staffel eins sowie die Mannschaften auf Platz neun, zwölf und 14 der Bayernliga ab dem 11. Januar um die drei begehrten Bayernliga-Plätze spielen. Meißner: „Somit gäbe es für uns zumindest eine weite Auswärtsfahrt weniger.“

Im letzten Heimspiel der Punktrunde kann Linke heute voraussichtlich den kompletten Kader aufbieten. Verteidiger Armin Nußbaumer (zuletzt Schul­terprellung) konnte wieder beschwerdefrei trainieren. Zudem kristallisiert sich die Zusammensetzung der Defensivreihen heraus: Martin Jainz und Felix Anwander, Tim Tenschert und Nußbaumer, Sebastian Koberger und Meißner sowie Melvin Kogler und Wolfgang Richter werden voraussichtlich die vier Abwehr­Paare bilden.