In der regulären Punktrunde der Eishockey-Landesliga muss Spitzenreiter VfE Ulm/Neu-Ulm noch vier Aufgaben meistern und das jeweils gegen Kontrahenten, die selbst noch Ambitionen für die Qualifikation für die Bayernliga-Aufstiegsrunde haben. Zunächst steht für die Devils am Freitag (20 Uhr) das Gipfeltreffen beim schärfsten Verfolger ESV Buchloe an, dann gastiert am kommenden Sonntag (18 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm der Tabellenfünfte SC Reichersbeuern.
„Beide Spiele werden kein Zuckerschlecken“, meint VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner. Danach steht am Freitag, 27. Dezember, noch das Derby gegen den Sechsten ESV Burgau 2000 und am Sonntag, 29. Dezember, zum Abschluss die Partie beim Drittplatzierten ESC Kempten an. „Das sind die Spiele, auf die die Mannschaft heiß ist.  Das sind gute Tests für das, was uns dann in der Aufstiegsrunde erwartet“, ergänzt Verteidiger Meißner.

Devils wollen Siegesserie ausbauen

Der auch nach 16 Begegnungen immer noch ungeschlagene Klassenprimus gerät nun in Gefahr, diesen Nimbus zu verlieren. Meißner: „Eine perfekte Saison ohne Niederlage ist relativ unrealistisch.“
Auch wenn die Devils neben dem ESC Haßfurt und dem ERSC Amberg aus der anderen Landesliga-Gruppe bereits für die dann entscheidende Phase der Saison (ab dem 10. Januar 2020) qualifiziert sind, soll der Fuß nicht vom Gaspedal genommen werden.  „Wir können nun befreit aufspielen. Wenn du ganz oben stehst, scheint die Sonne eben am Hellsten“, philosophiert Meißner. „Wir wollen den Platz nun nicht mehr hergeben.“

Devils-Torwart Martin Niemz noch nicht fit

Personell kann im zuletzt wegen Verletzungen etwas ausgedünnten Kader langsam Entwarnung gegeben werden. Torwart Martin Niemz (Bänderdehnung im Knie) und Nicklas Dschida (Schleimbeutel in Schulter geplatzt) sind wohl erst wieder für die Aufstiegsrunde ein Thema.  Trainer Robert Linke wird kurzfristig entscheiden, ob Joschua Eckmann (Innenbandriss Knie) und Jonathan Schalk (Leistenprobleme) wieder zum Einsatz kommen. Das Duo hat wieder voll trainiert.
Die beim 14:1-Kantersieg gegen den SC Forst angeschlagenen Timo Schirrmacher und Peter Brückner standen am Donnerstag wieder auf dem Eis und werden vermutlich spielen.