Das waren zwei Paukenschläge in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga durch den VfE Ulm/Neu-Ulm. Gegen die Bayernligisten EHF Passau und EV Pegnitz sprang die Idealausbeute von sechs Punkten heraus. Damit beträgt nach dem Patzer des ERV Schweinfurt (1:5 beim EV Fürstenfeldbruck) der Rückstand auf einen der drei Plätze im Fahrstuhl nach oben fünf Zähler bei noch drei ausstehenden Partien. Dabei treffen die Devils auf die drei Hinterbänkler der Aufstiegsrunde. „Jetzt wird es eng für Schweinfurt. Wir dürfen den Glauben nicht aufgeben“, sagte VfE-Vorstandsvize Georg Meißner.

Im Heimspiel wurde vor 450 Zuschauern im Eisstadion Neu-Ulm der Bayernliga-Neunte Passau mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) in die Knie gezwungen. Dabei garantierten der überragende VfE-Torwart Konstantin Bertet und der dreifache Torschütze Timo Schirrmacher (24., 40., 59.), der nach dem Rückstand (12.) das Blatt noch wenden konnte, den Erfolg.

Beim Bayernliga-14. EV Pegnitz sorgte ein herausragendes Schlussdrittel der Gäste beim 6:3 (1:2, 1:1, 4:0)-Triumph für Jubelstimmung bei VfE-Trainer Robert Linke und Co. Petr Ceslik (16.), Michael Simon (40.), Marius Dörner (50.), Peter Brückner (57.), Schirrmacher (57.) und Dominik Synek (60.) schossen bei drei Gegentoren (3., 12., 23.) den Sieg heraus. Dörner hat übrigens nun als siebter Spieler auch einen neuen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben.