Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm kommt in der Bayernliga-Aufstiegsrunde ins Rollen. Mit dem dritten Erfolg in Serie haben sich die Devils auf Rang vier in die Lauerstellung für einen der drei Aufstiegsplätze manövriert. Allerdings beträgt der Rückstand fünf Punkte auf den derzeit Drittplatzierten ERV Schweinfurt. „Wir sind nun im Soll und haben unsere Pflichtaufgaben erfüllt“, sagte der zweite VfE-Vorsitzende Georg Meißner nach dem 9:1 (3:0, 2:1, 4:0) beim EV Moosburg, Vierter der Landesliga Gruppe eins, und dem 7:4 (3:1, 2:3, 3:1) im Eisstadion Neu-Ulm gegen das weiter punktlose Schlusslicht EV Fürstenfeldbruck.

In Moosburg spielten die Devils ganz nach dem Wunsch von Trainer Robert Linke. Im Spiel eins nach seiner Vertragsverlängerung bis 2021 war er von den Darbietungen seiner Schützlinge sehr angetan. „Ein großes Kompliment an die Mannschaft. Alle Spieler haben 60 Minuten ihren Job zu 100 Prozent erfüllt“, lobte er.

Die Hintermannschaft stand sicher und die wenigen gefährlichen Aktionen der Gastgeber konnte Torwart Maximilian Güßbacher bis auf das Gegentor (35.) entschärfen. Der Schlussmann wurde auch von seinen Mannschaftskollegen zum besten Akteur der Partie bestimmt.

Offensiv brannten die Gäste ein Feuerwerk ab. Mit den neun Treffern von Dominik Synek (29., 32.), Peter Brückner (48., 51.), Nicklas Dschida (2.), Timo Schirrmacher (7.), Florian Döring (14.), Petr Ceslik (46.) und Marius Dörner (49.) war Moosburg noch gut bedient. Wobei vier Tore bei Überzahlspiel herausgesprangen.

Vor 430 Zuschauern taten sich die Devils dann gegen Fürstenfeldbruck deutlich schwerer. Nach einem überzeugenden Startdrittel, in dem die Überlegenheit mit dem 3:1 durch Brückner (5., 14.) sowie Ceslik (8.) bei einem Gäste-Treffer (6.) nur unzureichend in Tore umgewandelt werden konnte, verlor der VfE etwas den Faden. Die Partie drohte nach dem 4:1 durch Ceslik (23.) sogar noch zu kippen. Bis zehn Minuten vor dem Spielende hatte Fürstenfeldbruck nach drei Erfolgserlebnissen (24., 37., 43.) das Spiel offen gestalten können. Doch Dschida (50.), Melvin Kogler (52.) und Schirrmacher (57.) sorgten im Schlussspurt noch für größtenteils zufriedene Gesichter im Eisstadion Neu-Ulm.

Die Erfolgsserie kommt gerade richtig vor dem Derby am kommenden Freitag (20 Uhr) beim Erzrivalen Burgau, der inzwischen gemäß den Statuten nur noch zwei Ausländer einsetzt. Meißner: „Wir wollen dort auch Gas geben und den Dreier.“