Handball Den Gegner aufgebaut

Felix Junginger (am Ball) sah in den Schlusssekunden Rot.
Felix Junginger (am Ball) sah in den Schlusssekunden Rot. © Foto: Volkmar Könneke
Herbrechtingen / gal 01.12.2018

Das hatten sich Spieler, Trainer und Fans der HSG Langenau/Elchingen anders vorgestellt. Die Langenauer Handballer verloren beim bisherigen Schlusslicht SG Herbrechtingen-Bolheim nach zahlreichen verworfenen Möglichkeiten 25:26 (12:13) und gaben dabei eine Drei-Tore-Führung (25:22) aus der 55. Minute noch aus der Hand. Drei Sekunden vor dem Schlusspfiff verwandelte Janis Bauer einen Siebenmeter zum Sieg der Gastgeber. Dazu sah Felix Junginger die rote Karte, weil er einen Herbrechtinger umgerissen hatte.

Über weite Strecken war Langenau einer Herbrechtinger Führung hinterher gelaufen und erst in der 50. Minute in Front gegangen. Denn recht schwer taten sich die Langenauer von Anfang an. Zwar begann das Spiel für die Gäste nach Plan: 2:0 stand es nach gut zweieinhalb Minuten. Doch danach war im Angriff bis zur 11. Minute totale Flaute, die Langenauer schossen bei Tempogegenstößen den gegnerischen Torwart warm, anstatt die Führung auf fünf, sechs Tore auszubauen. Herbrechtingen traf zwar auch nicht häufig, ging aber 3:2 in Führung. Beim 4:4 (13.) glich die HSG nochmal aus, danach lief sie dem Rückstand hinterher, der zwischendurch auf drei Tore anwuchs (9:12/25.; 17:20/45.).

HSG-Tore: Schenk 9, Junginger 6, Buntz 5, Heinrich 2, Buck 2/2, Schorn 1.

TV Gerhausen will schlechten Lauf beenden

Heimspiel Der SKV Unterensingen ist am heutigen Samstag, 20 Uhr, zu Gast beim TV Gerhausen in der Dieter-Baumann-Halle.

Harter Brocken Unterensingen wird von Steffen Rost trainiert und kommt mit einem 13:1-Punkte-Lauf im Rücken nach Gerhausen. Nicht nur das: Am vergangenen Wochenende brachten die Mannen aus dem Kreis Esslingen dem bis dahin Führenden der Württembergliga, TSB Schwäbisch Gmünd, die erste Saisonniederlage bei.

Negativtrend Ganz anders die Vorzeichen beim TV Gerhausen. Der letzte Erfolg datiert auf den 20. Oktober, die Niederlagen zuletzt waren deutlich. Es wäre also langsam wieder an der Zeit für zwei Punkte. Die Mannschaft will die Zähler jedenfalls nicht einfach abgeben und man ist gewillt den Negativtrend zu stoppen. dk

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