Tischtennis Nur Ludwig  kann sich durchsetzen

Beide Einzel konnte VfR-Spielerin Melanie Ludwig für sich entscheiden.
Beide Einzel konnte VfR-Spielerin Melanie Ludwig für sich entscheiden. © Foto: Ric Badal
Alexandra Dollmann 13.10.2017

Zweimal am Satzgewinn schnuppern durften Weigel/Ludwig gegen Weichel/Timmann, aber am Ende stand es 0:3. Ein etwas holpriges Doppel spielten Fruh/Dollmann gegen Lachenmayer/Müller. Im Entscheidungssatz agierten die Altenmünsterinnen dann von Beginn an sehr konzentriert und holten das Spiel nach Hause.

Alexandra Dollmann hatte es mit einer äußerst wild auftretenden Weichel zu tun. Sie musste teilweise alles auf eine Karte setzen, um an Punkte zu kommen, doch das gelang leider zu selten, sodass sie zum 1:3 gratulieren musste. Fruh verlor gegen die erst zwölfjährige Lea Lachenmayer, mit 1:3.

Auch zwei in der Verlängerung verlorene Sätze brachten Melanie Ludwig nicht dazu, gegen die zweite Abwehrspielerin Timmann die Segel zu streichen. Sehr konzentriert und mit Topspin um Topspin näherte sie sich letztlich dem verdienten Sieg (3:2). Weigel konnte nicht an die Leistung vom letzten Punktspiel anknüpfen, der Blockball und auch der eigene Angriff kamen viel zu selten (0:3).

Krimi in Runde zwei

Runde zwei begann mit einem Krimi auf höchstem Niveau. Fruh kam nach verlorenem erstem Satz besser ins Spiel und ging mit 2:1 in Führung. Den vierten Satz musste sie mit 9:11 abgeben. Den entscheidenden fünften Satz gewann sie aber dann äußerst knapp in der Verlängerung. Dollmann unterliefen gegen die junge Lachenmayer zu viele leichte Fehler (1:3). Eine sehr solide Leistung zeigte Weigel gegen Timmann, doch auch in dieser Partie wollte es mit den Angriffsbällen nicht so recht klappen (0:3).

Besser machte es wiederum Ludwig am Nachbartisch. Gegen Müller hatte sie knapp die Nase vorn und ließ sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen (3:1). Nicht ihren besten Tag hatte Franziska Fruh, denn Timmann konnte sie ihr sonst so druckvolles spinorientiertes Spiel nicht aufzwingen. Nahezu jeder Angriff wurde umgewandelt in eher passive Schupf- oder gar Abwehrballwechsel, mit denen sie nichts anzufangen wusste (0:3).