Taekwondo Medaillenregen für die Taekwondokas aus Blaufelden

Die erfolgreichen Taekwondokas des TSV Blaufelden freuen sich über ihre Medaillensammlung (von links): Carmen Deise, Susanne Stein, Susanne Busch, Silvia Herman und Werner Hornung. Auf dem Bild fehlt Hanna Bauer.
Die erfolgreichen Taekwondokas des TSV Blaufelden freuen sich über ihre Medaillensammlung (von links): Carmen Deise, Susanne Stein, Susanne Busch, Silvia Herman und Werner Hornung. Auf dem Bild fehlt Hanna Bauer. © Foto: Herbert Sauter
Sindelfingen / Herbert Sauter 03.01.2018
Über 15 verschiedene Nationen sind beim Park-Pokal-Turnier am Start. Tolle Erfolge feiern die Blaufelder Sportler im Sindelfinger Glaspalast.

Kurz vor dem Jahreswechsel wurde im Glaspalast in Sindelfingen das internationale Park-Pokal-­Turnier durchgeführt. Benannt nach dem in Stuttgart lebenden koreanischen Großmeister Park Soo Nam gilt dieses Turnier seit vielen Jahren in der Taekwondo-Szene als ein herausragendes internationales Event und ist zugleich das Highlight zum Saisonabschluss. Über 15 verschiedene Nationen waren am Start.

Optimal von Trainer Hermann Deeg vorbereitet stellten sich die Blaufeldener Sportler motiviert der starken internationalen ­Konkurrenz – vor allem aus Ländern wie Belgien, Griechenland, Kroatien, Österreich, England, Frankreich, Italien, Bulgarien und natürlich auch aus den starken Bundesländern wie Bayern, Niedersachsen und Berlin.

Weibliche Jugend A (16–18 Jahre): Hanna Bauer ist ein großes Nachwuchstalent des TSV. Sie war bereits bei den württembergischen Meisterschaften und den Landesmeisterschaften erfolgreich und wusste auch in Sindelfingen zu überzeugen. Ihr gelang der Einzug in die Finalrunde der besten acht. Dort kam sie am Ende auf Rang fünf – beim ersten internationalen Start eine beachtenswerte Leistung.

Seniorinnen 2 (30–40 Jahre): In dieser Klasse waren die amtierenden deutschen Meister nicht am Start. So nutzten die Blaufeldener Damen die Gunst der Stunde und überzeugten mit einer famosen Leistung. Am Ende ein denkwürdiger Moment: Alle drei Blaufelderinnen standen auf dem Siegertreppchen: Gold ging an Silvia Hermann, Silber an Su­sanne Stein und Bronze an ­Susanne Busch.

Damen, Master 2 (50–60 Jahre): Als klare Favoritin galt hier die österreichische Meisterin und WM-Dritte Leni Niedermeyer. Dahinter entbrannte unter der namhaften Konkurrenz ein Kampf um die Plätze. Die amtierende Landesmeisterin Carmen Deise vom TSV Blaufelden zeigte einen super Wettkampf, behielt die Nerven und gewann verdient die Silbermedaille.

Herren, Master 2 (50–60 Jahre): Hier ging Co-Trainer Werner Hornung an den Start. Er steht in der Rangliste auf Platz eins in Baden-Württemberg und bundesweit auf Nummer fünf. Er hatte in diesem Jahr sowohl die württembergischen als auch die baden-württembergischen Meisterschaften gewonnen. In diesem hochkarätigen internationalen Teilnehmerfeld erreichte er den Finallauf und errang am Ende die Bronzemedaille.

Paarlauf (+ 31 Jahre): Trotz ihres Alters zählten Carmen Deise und Werner Hornung zum erweiterten Favoritenkreis. Das Blaufelder Paar wuchs über sich hinaus. Es passte einfach alles und die Erfolge im Einzel hatten gezeigt – auch die internationale Konkurrenz ist nicht unschlagbar. So wurden hervorragend abgestimmte Formen sehr synchron und rhythmisch vorgetragen. Am Ende war klar: Die Silbermedaille geht an das Paar aus Blaufelden.

Damen, Teamlauf (+ 31 Jahre): Nach dem fulminanten Auftritt im Einzel war klar, dass die Damen aus Blaufelden zu den Goldfavoriten in dieser Klasse zählen. Tatsächlich konnte kein anderes Team die Blaufelder gefährden und am Ende gab es Gold für das Team aus Blaufelden.

Nach diesem perfekten Auftritt der TSV-Mannschaft war es kein Wunder, dass die neue Landestrainerin im Formenlauf nach den Kontaktdaten der Sportler fragte. Einmal mehr eine Bestätigung für Cheftrainer Hermann Deeg und der auf höchstem Niveau ­liegenden konstanten Trainingsleistung des fünfköpfigen Trainerteams.

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