Frauenfußball - 2. Bundesliga Kein Osterspaziergang in Sicht

Wollen sich in Bardenbach selber ein österliches Geschenk machen - die Fußballerinnen des TSV Crailsheim (in Rot). Foto: Ric Badal
Wollen sich in Bardenbach selber ein österliches Geschenk machen - die Fußballerinnen des TSV Crailsheim (in Rot). Foto: Ric Badal
Frauenfußball - 2. Bundesliga / HO 30.03.2013
Die ganze Woche steckte den TSV-Kickerinnen die fast peinliche Vorstellung gegen Saarbrücken in den Knochen. Morgen (14 Uhr) bietet sich bei Schlusslicht Bardenbach die Chance zur Wiedergutmachung.

. Überhaupt sieht die Bilanz der Crailsheimerinnen in den letzten Wochen gar nicht gut aus, denn der letzte Dreier resultierte aus der Begegnung im November 2012 beim Gastspiel in Bad Neuenahr. Danach wussten die Isert-Schützlinge zwar spielerisch einigermaßen zu überzeugen, allerdings konnten dabei nur drei Zähler auf der Habenseite verbucht werden. Das alles ist zwar noch lange kein Grund zur Panik, zweifellos lässt sich aber mit Erfolgserlebnissen im Rücken bei den immer noch unwirtlichen äußeren Bedingungen wesentlich leichter arbeiten.

Auf den ersten Blick scheinen nun die nächsten Auswärtsaufgaben in Bardenbach und Recklinghausen von der leichteren Sorte, doch Trainer Isert warnt seine Schützlinge vor den angeschlagenen Spielpartnern: "Beide Mannschaften stehen mit dem Rücken zur Wand, haben sich in der Winterpause international verstärkt und werden vor allem kämpferisch an ihre Grenzen gehen." Da heißt es bei der TSV-Truppe anzusetzen. Mangelhaftes Zweikampfverhalten und ungewohnte Aufbaufehler sorgten gegen Saarbrücken für einen verdiente Heimschlappe, die es schnellstmöglich abzuschütteln gilt. Der sonntägliche Gegner hat zwar sein Nachholspiel im Kellerderby in Niederkirchen mit 0:5 verloren, doch damit ist der Kräftevergleich der Saarländerinnen mit den TSV-Kickerinnen fast schon so etwas wie die letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Hohenloherinnen können am Sonntag auf die genesene Tabea Knöll zurückgreifen, sodass Ramona Treyer wohl wieder mit ihrer angestammten Position in der Innenverteidigung betraut wird. Auszufallen drohen dagegen Jil Gehder, die eine alte Verletzung nicht richtig auskuriert hat und die mit Rückenproblemen kämpfende Lena Hofmann. So wird der lange Trip in den Südwesten der Republik alles andere als ein Osterspaziergang, die Ostereier sollten aber im gegnerischen Nest landen. Das TSV-Aufgebot: Kim Kaller, Saskia Kieninger, Nina Hasenfuß, Jil Gehder (?), Ramona Treyer, Sarah Herrmann, Chantal Bachteler, Lena Hofmann (?), Sarah Heinkelein, Tabea Knöll, Carolin Hörber, Luisa Scheidel, Juliane Klenk, Jasmin Klotz, Lisa Wich, Simone Klenk, Natalie Baumann

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