Tischtennis Ersatzgeschwächte Donzdorfer mit 9:3 besiegt - Stephan entzaubert Teichert

Die Satteldorfer Oberligatruppe (hier Gabriel Stephan) setzt auch in Donzdorf ihre Siegesserie fort.
Die Satteldorfer Oberligatruppe (hier Gabriel Stephan) setzt auch in Donzdorf ihre Siegesserie fort. © Foto: Paul Ziegler
Donzdorf / PAUL ZIEGLER 25.02.2015
Mit einem 9:3-Sieg in Donzdorf entledigten sich die Satteldorfer Oberligacracks aller Relegationssorgen. Für die Donzdorfer war dieses Spiel die letzte Chance, den Relegationsplatz zu verlassen.

Die krankheitsbedingten Ausfälle von Attila Turbok (Nummer 2) und Jürgen Danzer (3) machten Donzdorf jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Mit dem vermeintlich sicheren Sieg im Kopf taten sich die Hohenloher schwer, ins Spiel zu kommen. Teichert/Schrag hatten zum Auftakt wenig Probleme mit Mangold/Alvanidis, die nur selten die Bälle des gut aufgelegten Markus Teichert returnieren konnten (3:0). Auch mit 3:0 mogelten sich Stephan/Bärwald gegen nie aufgebende Theiß/Straubmüller ins Ziel. Ungewohnt leichte Fehler produzierten Rapp/Hellenschmidt gegen Schröter/Feder, doch am Ende jeden Satzes stand ein hauchdünner Vorsprung für das Gästedoppel auf dem Papier.

Im vorderen Paarkreuz lauteten die Fragen: Wie würden sich Heiko Bärwald und Gabriel Stephan gegen Markus Teichert schlagen? Ersterem blieb nach dem Spiel nur der Kommentar: "Markus, so hast du mich noch nie abgeschossen!" Die Donzdorfer Nummer 1 hatte dabei auf jeden noch so guten Topspin die bessere Antwort, entweder mit unerreichbarem Powerblock oder schnellem Gegentop. Ein klares 3:0 sprang dabei heraus. Unspektakulär aber effektiv lautete das Fazit zum Spiel gegen Gabriel Stephan. Mit der Taktik, guter Rückschlag und Anspiel auf den Ellenbogen gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen mit leichten Vorteilen des Satteldorfers im Fünften und einem 3:2-Sieg. Der Donzdorfer Nummer 2, Jochen Schrag gelangen zwar einige spektakuläre Bälle, doch zu mehr als einem Satzgewinn reichte es gegen beide Satteldorfer nicht.

Interessant auch wie sich Michael Rapp und Manuel Mangold in der Mitte gegen den Abwehrstrategen Rainer Theiß schlagen. Gestählt durch zahlreiche "Alfred Wolpert"-Begegnungen wartete der Ex-Buchenbacher geduldig auf den richtigen Abschussball und dominierte so gegen den verbissen kämpfenden Donzdorfer mit 3:0. Mit weniger Geduld, somit mehr Fehlern und mehr "Arbeit" sprich jede Menge Topspins, arbeitete Manuel Mangold die Donzdorfer Nummer 3 in fünf heiß umkämpften Sätzen nieder. Gegen die den Jungspund der Gastgeber Stefan Schröter setzte sich Letzterer mit 3:1 durch. Im hinteren Paarkreuz überraschte ein frei aufspielender Timo Feder Wasilis Alvanidis und steuerte den dritten Gastgeberpunkt bei, ehe Christian Hellenschmidt mit einem 3:0 gegen Fabian Straubmüller den Sack zum 9:3 zumachte. Ob es für die Satteldorfer weiter nach oben reicht, wird am Sonntag entschieden, wenn die Multi-Kulti-Truppe aus Untertürkheim in Satteldorf antritt.

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