Schach / PM

Nachdem die Crailsheimer Schach-Mannschaft einen bis dato beachtlichen Saisonauftakt in der Landesliga verzeichnet hatte, gab es gegen den Aufstiegsfavoriten Aalen nichts zu erben. 6,5:1,5 war das ernüchternde Ergebnis nach knapp sechs Stunden langem Kampf.

Die Art und Weise, wie das Ergebnis zustande kam, gibt der Mannschaft für künftige Spiele Hoffnung: Lange hielten Lars Rinas, Anton Wilhelm, Markus Gerold und Christian Frank an den Brettern mit, bis dann schlussendlich die höhere individuelle Qualität der Gegner sich durchsetzte. Bernhard Grzyb an Brett 5 schaffte es gar ins Endspiel, beging den letztmöglichen Fehler und verlor. Überhaupt bleibt Grzyb ein Phänomen: Auch in der Landesliga scheinen ihn seine rudimentären Eröffnungskenntnisse nicht davon abhalten zu können, spielbare Mittelspielstellungen zu kreieren.

Die 1,5 Punkte für Crailsheim holten Ralf Schubert und Peter Steinbach. Schubert sorgte frühzeitig mit seinem Remis dafür, dass es die 0:8- Höchststrafe an diesem Tage nicht geben würde. Steinbach mischte mit seiner Lieblingsverteidigung Caro-Kann ordentlich Beton an und gewann im Mittelspiel-Gehändel einen Bauern. Sich daran anschließende Fehler auf beiden Seiten führten zu einer Schlussstellung, in der der Aalener Spieler Alexander Stuhl den vergifteten Bauern auf h5 verspeiste und folglich eine schmerzliche Magenverstimmung erlitt.