Schach Auf der Zielgeraden noch die Klasse gesichert

Der TSV Gerabronn schaffte doch noch den Klassenerhalt (von links): Matthias Schmidt, Darko Klasnja, Heiko Arndt, Andreas Däuber, Steffen Roll, Fabian Mack, Wolfram Pelzer, Frank Hollenbach, Claus Knörzer und Michael Knörzer. Privatfoto
Der TSV Gerabronn schaffte doch noch den Klassenerhalt (von links): Matthias Schmidt, Darko Klasnja, Heiko Arndt, Andreas Däuber, Steffen Roll, Fabian Mack, Wolfram Pelzer, Frank Hollenbach, Claus Knörzer und Michael Knörzer. Privatfoto
Gerabronn / ANDREAS DÄUBER 19.03.2013
Hochspannung pur in der letzten Runde. Zu Gast in Bad Friedrichshall würde für den TSV Gerabronn nur ein Sieg den sicheren Klassenerhalt bedeuten. Obwohl nur zu siebt angetreten, gelang das mit 5,5:2,5.

Der 0:1-Rückstand zu Beginn der Begegnung war nur ein kurzer Schockmoment für die Gerabronner Spieler, die sich trotz dieses Nachteils engagiert in ihre einzelnen Partien hineinspielten. Ein positives Mannschaftsgefühl war deutlich spürbar und so erkämpften sich sowohl Steffen Roll (Brett 7) als auch Wolfram Pelzer (Brett 6) zwei Unentschieden gegen ihre Gegner.

Matthias Schmidt sorgte schließlich für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Er hatte am vierten Brett ein Remisangebot seines Gegenspielers abgelehnt und eroberte in der Folge zwei Bauern. Diesen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und sorgte für den ersten Sieg seines Teams.

Die gesamte Begegnung kippte jedoch am achten Brett. Hier hatte Darko Klasnja nach einem groben Fehler bereits eine Leichtfigur verloren. Sein Kontrahent verstand es jedoch nicht, daraus Kapital zu schlagen. Ganz im Gegenteil: Nach einigen Verwicklungen und einem kapitalen Bock ließ sich der Friedrichshaller matt setzen und das TSV-Team lag plötzlich 3:2 in Front.

Die Tür weit auf zum Gesamtsieg, stieß Michael Knörzer am Spitzenbrett. Sein Gegner schätzte seine Spielzeit falsch ein und schaffte nicht die erforderlichen 40 Züge in zwei Stunden, so dass er nach Zeit verlor und Knörzer mit 7,5 Punkten aus neun Spielen als erfolgreichster Spieler des TSV Gerabronn die Saison abschloss.

Für den Gesamtsieg sorgte schließlich Andreas Däuber am dritten Brett. Er nutzte seine druckvolle Stellung, um seinen Gegner in die Enge zu spielen, eroberte zwei Bauern und drohte schließlich mit dem Durchmarsch eines Bauern zur Dame, worauf sein Gegenüber aufgab. Den Schlusspunkt setzte schließlich Heiko Arndt mit einem Unentschieden zum 5,5:2,5-Endstand am zweiten Brett.

Am Ende der Saison belegt der TSV Gerabronn schließlich doch noch einen ungefährdeten sechsten Platz im Mittelfeld der Tabelle. Möglich machte das eine enorme Leistungssteigerung in der letzten Begegnung. Falls es gelingt, diese Formsteigerung in die nächste Saison hinüberzuretten, könnte der TSV wieder um den Aufstieg in die Bezirksliga mitspielen.

Die Tabelle nach der letzten Runde:

1 SK Schwäbisch Hall 3 18:050

2 SV Rochade Neuenstadt 1 16:244

3 SV Gaildorf 1 11:737,5

4 TSG Öhringen 2 10:837

5 SC Neckarsulm 2 9:935,5

6 TSV Gerabronn 1 7:1140

7 SV Bad Friedrichshall 1 7:1133

8 SV 23 Böckingen 2 6:1231

9 SC Künzelsau 1 5:1331

10 TSV Talheim 1 1:1720

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