Tanz-Regionalliga „So weit waren wir noch nie“

Die Choreografie der Lateinformation des TSC Wallhausen heißt „Noises, Voices and Melodies“.
Die Choreografie der Lateinformation des TSC Wallhausen heißt „Noises, Voices and Melodies“. © Foto: TSC
Wallhausen / pm 14.01.2019
Der TSC Wallhausen geht die Herausforderung Regionalliga Süd optimistisch an.

Sehr lange war es ruhig um die Latinos des TSC Wallhausen. Nach dem perfekten Aufstieg in der vergangenen Saison ging es für das Trainerduo Anja und Dario D’Ariano darum, dass Team neu zu formen und die Weltmeisterchoreografie „Noises, Voices and Melodies“ des GGC Bremen so perfekt wie möglich umzusetzen.

Nur zwei Wochen vor dem ersten Turnier in Rüsselsheim trifft sich die Mannschaft mit ihren Trainern noch mal in Bartholomä für ein dreitägiges Trainingslager. Hier will Trainer Dario D’Ariano ganz besonders auf das Tanzen und die Routine in der Choreografie eingehen. Dazu kommt noch, dass so ein Trainingslager das Team noch mehr zusammenschweißen soll.

„So weit wie wir jetzt in der Vorbereitung sind, waren wir noch nie. Und das, obwohl wir die Musik zum ersten Mal vertanzen“, sagt Dario D’Ariano. „Die Tänzer müssen jetzt tänzerischer werden, musikalischer, und wenn ich sie nachts um 3 Uhr aufwecke, muss die Routine so drin sein, dass sie ohne Probleme die ganze Choreografie tanzen können.“

Sehr viel Ehrgeiz kann man den Aussagen des Trainers entnehmen, das Ganze überträgt sich auf das Team, das mit fünf Abgängen und vier Neuzugängen größtenteils gleich geblieben ist. Das sind beste Voraussetzungen für das erfolgsverwöhnte Team aus Wallhausen, das dieses Jahr in Wien seine erste schlechtere Platzierung seit drei Jahren hinnehmen musste.

Erkenntnisgewinn

„Wir waren es einfach nicht mehr gewohnt, nicht vorne dabei zu sein. Wir haben in den letzten drei Jahren 15 von 19 Turnieren gewonnen. Zwei davon international, drei zweite Plätze und einen dritten Platz ertanzt. Da war der sechste Platz in Wien für das Team im vergangenen Dezember mehr als enttäuschend“, sagt D’Ariano. „Für mich als Trainer hingegen nicht, ich bin stolz auf das, was die Tänzer dort geleistet haben. Wir haben viele Erkenntnisse aus Wien mitnehmen können, die wir in den letzten Monaten voll ausarbeiten und ins Positive umsetzen konnten.“

Noch zwei Wochen hat der TSC Wallhausen Zeit, die Choreografie zu perfektionieren, denn die Ziele sind für die Trainer und das Team ganz klar definiert. Man will zeigen, dass man nicht nur ein Dorfverein ist, sondern sich auch gegen große Vereine durchsetzen kann.

Nur eine Woche nach dem Saisonauftakt am Samstag, 26. Januar, in Rüsselsheim findet das Heimturnier des Tanzsportclub Wallhausen in der Mehrzweckhalle in Schrozberg statt. Am Samstag, 2. Februar, wird dort neben der Regionalliga Süd Latein, in der die Wallhausener sowie Mannschaften aus ganz Süddeutschland an den Start gehen werden, auch die zweite Bundesliga der Standardformationen vertreten sein. Hier werden Mannschaften unter anderem aus Hamburg, Bremen und Mainz an den Start gehen.

Am Sonntag, 3. Februar, richtet der Tanzsportclub auch noch die Turniere der Oberliga Süd Baden-Württemberg sowie die Hobbyliga aus.

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Karten für das erste Turnier gibt’s beim HT

Tickets für das Turnier des TSC Wallhausen am Samstag, 2. Februar, in Schrozberg können beim Hohenloher Tagblatt, bei der Gemeinde Wallhausen sowie per E-Mail an tickets@tscwallhausen.de oder an der Tageskasse erworben werden.

Karten für das Turnier am Sonntag, 3. Februar, gibt’s unter tickets@tscwallhausen.de oder an der Tageskasse. Mehr Infos zum Turnier unter
www.tscwallhausen.de

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