Rot am See Reit-Event: „Jetzt nur noch der Feinschliff“

Dr. Volker Hollenbach
Dr. Volker Hollenbach © Foto: Ute Schäfer
Rot am See / hel 25.07.2018
Das Hohenlohe-Reit-Event in Musdorf geht am Mittwoch los.

Zum Start des Reitevents in Rot am See-Musdorf sprach das HT mit Turnierchef Dr. Volker Hollenbach.

Wo müssen Sie noch letzte Hand anlegen, bevor es endgültig losgeht?

Dr. Volker Hollenbach. Jetzt geht es an den Feinschliff. Reiter und Aussteller reisen an. Dabei kann es hektisch werden. Man muss zusammenführen, was man über Monate hinweg vorbereitet hat.

Die Verantwortlichen des RFV Rot am See präsentieren wieder ein illustres Teilnehmerfeld. Wie hat sich das Turnier im Laufe der Jahre einen so guten Namen gemacht?

Wir haben in Musdorf ein hervorragendes Gelände. Eins der besten in Süddeutschland, mit kur­zen Wegen. Der Bau des Reitplatzes 2011 war ein Meilenstein und hat den Zulauf noch einmal erhöht. Das Geläuf ist hervorragend. Wir treten auch als Veranstalter sehr unkompliziert auf. Bei uns geht fast alles, auch wenn jemand kurzfristig noch eine Box oder einen Startplatz haben möchte.

Mit Tabea Lausenmeyer wird einer Reiterin von vor Ort eine besondere Ehrung zuteil. Das Goldene Reitabzeichen, die höchste Auszeichnung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Macht einen das als Turnierchef besonders stolz?

Ich kenne Tabea von klein auf. Ihre Großeltern wohnen in Rot am See. Sie hat eine super Karriere hingelegt. Das macht mich schon sehr stolz.

Das Turnier erstreckt sich inzwischen über fünf Tage. Ist es damit an seiner Belastungsgrenze angekommen?

Wir können es noch verbessern und schöner machen, sind aber an einer Belastungsgrenze angekommen. Schön wäre, wenn noch der ein oder andere Sponsor dazukäme. Dann hätten wir noch mehr Möglichkeiten.

Der Turnierchef ist an allen Ecken und Enden gefordert. Wenn er doch einmal Gelegenheit zum Zuschauen bekommt – auf was freuen Sie sich besonders?

Natürlich auf den „Großen Preis“ am Sonntag, 14.30 Uhr. Am Samstag, 12 Uhr, reitet meine vierjährige Tochter Mary-Ann in der Führzügelklasse. Meine Frau Miriam startet in der Dressur. Das möchte ich mir nicht entgehen lassen.

Eine Großveranstaltung dieses Ausmaßes ist ohne freiwillige Helfer undenkbar. Wie viele haben Sie ungefähr an Bord?

Aktuell haben wir rund 200 Helfer, wobei die Zahl der Freiwilligen, die extra Urlaub nehmen, immer weniger wird. Ein fester Kern von zehn Leuten arbeitet quasi durch!

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