Leichtathletik Zweimal Bronze für die LG Neckar-Enz

Lion Tür gewann Bronze im Stabhochsprung der U 16.
Lion Tür gewann Bronze im Stabhochsprung der U 16. © Foto: LG Neckar-Enz
Heidenheim / mg 25.07.2018

Zwei Medaillen haben die Sportler der LG Neckar-Enz bei den württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften der U 16 in Heidenheim gewonnen. Annelie Hummler und Lion Tür holten über 800 Meter und im Stabhochsprung jeweils Bronze. Dazu überraschte Katja Noller (alle TSV Bietigheim) als Sechste über 300 Meter Hürden.

Ausgerechnet an diesem Wochenende, an dem die verschobenen Titelkämpfe stattfanden, sorgte der Wetterumschwung mit fallenden Temperaturen und einigem Regen für deutlich schlechtere Verhältnisse als zuletzt. Doch schon zur Mittagszeit gab es die erste Medaille für die LG Neckar-Enz – Lion Tür, der zuletzt mit riesigen Leistungssprüngen auf sich aufmerksam gemacht hatte, sicherte sich Bronze. Er  kam allerdings nur schwer in den Stabhochsprung-Wettkampf der M 15. Erstmals als einer der Mitfavoriten angereist, machte ihm diese ungewohnte Rolle doch sichtlich zu schaffen. Im dritten Versuch beendete er dann die Zitterpartie bei seiner Einstiegshöhe von 3,10 Metern und überquerte die Latte. Dabei blieb es am Ende, denn bei 3,20 Metern konnte er seine Chancen nicht nutzen. Dennoch blieb ihm am Ende die bronzene Plakette.

Annelie Hummler verhielt sich im 800-Meter-Lauf der W 15 taktisch geschickt und schloss umgehend die entstandenen Lücken zur Spitze. So hatte sie sich 200 Meter vor dem Ziel bis auf den dritten Rang nach vorne gearbeitet. Im Sog des hohen Tempos der beiden Führenden lief sie starke 2:21,70 Minuten. Damit verteidigte Hummler nicht nur Bronze souverän, sondern steigerte auch ihre Bestleistung um fast fünf Sekunden. Kurz danach wurde mit Katja Noller eine ebenso trainingsfleißige Athletin belohnt. Auf der Bahn vor ihr über 300 Meter Hürden der W 15 hatte sie ein gutes Zugpferd, an deren Fersen sie sich sofort heftete. Mit einem von vorne bis hinten runden Lauf kam sie am Ende sogar noch ein wenig auf und belegte in ihrem Zeitlauf Rang zwei. Mit der Verbesserung ihres persönlichen Rekords um fast zwei Sekunden auf 49,42 Sekunden erreichte sie einen kaum für möglich gehaltenen sechsten Platz.

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