Eishockey Willie Corrin spielt sich ins Rampenlicht

Matt McKnight traf gegen den HC Pustertal zweimal.
Matt McKnight traf gegen den HC Pustertal zweimal. © Foto: Helmut Pangerl
Bruneck/Innsbruck / Jan Simecek 20.08.2018

Ein erstes Testspiel-Wochenende mit wechselhaften Ergebnissen liegt hinter den Bietigheim Steelers. Die  erste Partie unter dem neuen Trainer Hugo Boisvert gewann der amtierende Meister der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) beim Alps-Hockey-League-Verein HC Pustertal mit 5:0. Beim österreichischen EBEL-Klub HC Innsbruck setzte es dann aber am Sonntagabend eine 2:6-Schlappe. Mindestens ein Akteur spielte sich dabei in den Vordergrund: Offensivverteidiger Willie Corrin war trotz Trainingsrückstand an beiden Treffern in Innsbruck beteiligt und legte im Pustertal zwei Treffer auf.

Beim Fünften der unter der EBEL angesiedelten Alps Hockey League überzeugte der DEL-2-Meister durch eine Kombination aus gutem Zusammenspiel und individuellen Fähigkeiten. So erzielte Benjamin Zientek den ersten Treffer der Saison 2018/2019 nach einem Steilpass von Max Lukes und einem Alleingang.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhte Neuzugang Dennis Swinnen direkt nach einem gewonnenen Bully von Matt McKnight. Wenig später revanchierte er sich, indem er dem Pustertaler Torwart in Unterzahl hinter dem Tor die Scheibe abjagte und das Auge für den heranstürmenden McKnight hatte. Das 4:0 resultierte aus einem Powerplay. Neuzugang Corrin zog ab, McKnight verwertete den Abpraller. Wie sein Sturmkollege schnürte Swinnen in der 49. Minute einen Doppelpack, zündete den Turbo und vollstreckte zum 5:0.

Steelers-Profis beim Rafting

Nach zwei harten Trainingstagen, zu denen auch 14 Kilometer Rafting gehörten, gab es in Innsbruck eine hohe 2:6-Niederlage für Bietigheim. Beim 1:4 nach dem ersten Drittel erzielte Corrin im Powerplay das einzige Steelers-Tor. Schon nach gut drei Minuten lag Bietigheim 0:2 zurück. Im Mittelabschnitt lief es dann etwas besser. Zwar traf das Boisvert-Team nicht, kassierte aber auch keinen weiteren Treffer. Im Schlussabschnitt musste der Gast aber doch noch zwei weitere Tore hinnehmen, ehe McKnight zum 2:6-Endstand traf. „In der Vorbereitung zählt nicht das Ergebnis, sondern die Erkenntnis – und wir stellen fest, dass wir jeden Tag einen Schritt vorwärtskommen“, fasste Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch das Trainingslager mit den beiden Testspielen zusammen. 

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