Tennis Wiederaufstieg der Herren 40 rückt in weite Ferne

Karol Wutkowski wurde im Topspiel gegen Sigmaringen zur tragischen Figur. Der Bietigheimer zog sich in seinem Einzel eine Wadenzerrung zu und trat im Doppel nicht mehr an.
Karol Wutkowski wurde im Topspiel gegen Sigmaringen zur tragischen Figur. Der Bietigheimer zog sich in seinem Einzel eine Wadenzerrung zu und trat im Doppel nicht mehr an. © Foto: Helmut Pangerl
Bietigheim-Bissingen / rei 12.07.2018

Die Tennis-Herren 40 des TSV Bietigheim haben das Württembergliga-Topspiel gegen den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen TC Sigmaringen mit 3:6 verloren. Damit ist der Wiederaufstieg in die Regionalliga in weite Ferne gerückt, zumal Sigmaringen einen starken Eindruck am Fischerpfad hinterließ.

Die Runde der ersten drei Einzelbegegnungen begann für das TSV-Ensemble vielversprechend. Nachdem Andi Wolff seinen Gegner Franz Wegscheider mit 6:2 und 6:1 vom Platz gefegt und Sven Mack an Position sechs einen 6:3- und 6:1-Sieg gegen den stärker eingestuften Alexander Schmidt verbucht hatte, hatte Karol Wudkowski eine 3:0-Führung auf dem Schläger. Der an Position vier aufgestellte Bietigheimer, der in der Vorsaison noch in der Bundesliga der Herren 30 antrat, erwischte gegen Benjamin Tyrs einen guten Start und entschied den ersten Satz mit 7:5 für sich. Allerdings plagte ihn fortan eine Wadenzerrung, so dass er nur noch eingeschränkt laufen konnte – und seinem Gegner den zweiten Durchgang mit 0:6 überließ. Wudkowski gab im Match-Tie­break alles und hielt bis zum 8:8 mit, doch musste er bei den entscheidenden Bällen immer wieder gehandicapt für ihn sicher geglaubte Punkte seinem Sigmaringer Gegner überlassen. Mit 8:10 gab er schließlich den Match-Tie­break ab, und es hieß  2:1.

Steffen Herrmann verlor gegen den Deutsch-Australier Toby Mitchell an Position eins mit 2:6 und 1:6, der an Position drei gesetzte Thorsten Schopf unterlag dem Terry Deethauf, ebenfalls ein Deutsch-Australier, mit 3:6 und 1:6. Auch Bietigheims Mannschaftsführer Timo Reiner hat keine Chance und ging mit einer 0:6- und 4:6-Niederlage vom Platz. Mit 4:2 lagen die Gäste nun vorne.

Im Doppel gelang die Wende allerdings nicht mehr – auch weil Wudkowski wegen seiner Verletzung dort ausfiel. Zwar steuerten Wolff/Herrmann gegen Wegscheider/Duc mit 7:6 und 6:1 einen weiteren Punkt für den TSV bei. Schopf und der eingewechselte Bohus Danielcik kämpften tapfer, mussten aber eine weitere unglückliche Niederlage im Match-Tiebreak mit 11:13 hinnehmen. Ein 2:6 und 2:6 von Reiner und dessen neuem Mitspieler Rüdiger Heinz gegen Deeth/Tyrs besiegelten die 3:6-Niederlage.

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