Eishockey Test gegen Oberliga-Meister soll den Feinschliff bringen

Steelers-Stürmer Matt McKnight will mit seinem Team auch in dieser Saison, die am nächsten Freitag beginnt, erfolgreich sein.
Steelers-Stürmer Matt McKnight will mit seinem Team auch in dieser Saison, die am nächsten Freitag beginnt, erfolgreich sein. © Foto: Avanti
Bietigheim-Bissingen / Jan Simecek 07.09.2018

Noch eine Woche, dann geht es los, in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2). Dann ist Aufsteiger Deggendorfer EC zu Gast bei Meister Steelers Bietigheim. Zuvor kommt es aber am Freitagabend zur „Night of the Champions“, wie Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch den einzigen Test zu Hause gerne bewirbt. Um 20 Uhr ist Oberliga-Nord-Meister Tilburg Trappers zu Gast in der Ege-Trans-Arena.

„Die Ergebnisse waren durchwachsen, aber die sind ohnehin zweitrangig. Die Vorbereitung ist so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, berichtet Geschäftsführer Schoch über den Verlauf der Pre-Season. Der Trainer sollte die Mannschaft kennenlernen, die umgekehrt auch den neuen Trainer und dessen etwas andere Spielphilosophie und -system. „Außerdem mussten wir Vertrauen zum neuen Fitnesstrainer aufbauen, der doch einen etwas anderen Ansatz vertritt“, sagt Schoch.

Das habe alles ganz hervorragend funktioniert. „Das Teambuilding-Trainingslager in Südtirol war auch ein voller Erfolg. Die Harmonie passt, alle sind angekommen“, berichtet Schoch.

Jetzt gelte es noch, den letzten Feinschliff und den Wettkampfrhythmus zu finden. Deshalb will Trainer Hugo Boisvert heute und am Sonntag in Olten mit den Formationen spielen, die auch im ersten Spiel gegen Deggendorf so zusammen agieren sollen.

Er wird vier Reihen aufbieten, obwohl kein Spieler aus Nürnberg wegen einer dortigen Verletzungsserie zur Verfügung steht. Dass dem so ist, soll nicht darüber hinweg täuschen, dass der Austausch mit den Kooperationspartnern Nürnberg und Sonthofen bislang bestens funktioniert.

So durfte eben auch der Sonthofener Jung-Verteidiger Sean Morgan seine Visitenkarte in der Farbgebung etwas gewöhnungsbedürftigen Vorbereitungs-Trikot der Steelers abgeben. Er bekam seine Chance, weil gleich fünf Spieler zuletzt geschont wurden. Man muss aber in Bietigheim keine Angst haben vor dem unter Kevin Gaudet fast schon obligatorischen Verletzungspech. „Wären Playoffs, hätten sie alle gespielt“, so Schoch. Und sie sind auch alle gegen Tilburg mit dabei.

In einer insgesamt gelungenen Vorbereitung hebt Schoch besonders Fabjon Kuqi aus dem eigenen Nachwuchs hervor. „Er hat sich sehr gut entwickelt. Wenn er jetzt so weiter macht, werden wir noch viel Freude an ihm haben“, berichtet der Geschäftsführer.

Abgesehen vom Trainingsplan, der natürlich auf den Saisonstart nächste Woche ausgerichtet ist, könnte es im Prinzip schon losgehen. Die letzte Formalität, die Festlegung der Kapitäne, sollte ebenfalls bis zum Spiel gegen Tilburg über die Bühne gegangen sein.

Man wird also am Freitagabend die Steelers sehen, die den Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen. Lediglich einige Förderlizenzspieler aus Nürnberg könnte in den kommenden Wochen noch zum Team stoßen.

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