Wasserball SVB verliert zum Auftakt deutlich

Würzburg / mk 04.12.2018

Mit einem denkbar schwierigen Auftaktgegner hatten es die Wasserballer des SV Bietigheim in der 2. Wasserballliga Süd zu tun. Der bislang ungeschlagene SV Würzburg zeigte dem Gast dabei bereits früh seine Grenzen auf und ließ die Schwaben über die gesamte Spielzeit hinweg nicht ins Spiel finden. Am Ende siegte der Favorit deutlich mit 20:4.

Während die Bietigheimer in der neuen Saison erstmals ins Wasser stiegen, war die Begegnung für den Gastgeber bereits die sechste Partie und das fünfte Heimspiel. Alle bisherigen Spiele hatte der ehemalige Erstligist deutlich gewonnen, keiner der bisherigen Konkurrenten hatte dem SV Würzburg wirklich Paroli bieten können.

Die konsequent agierenden Unterfranken spielten bissig und konzentriert auf und setzten dem Underdog von Spielbeginn an vor allem mit ihrem Konterspiel zu. Besonders der Würzburger Neuzugang, Centerspieler Julian Fleck, forderte die Abwehr der Schwaben ein ums andere Mal. Schon früh zeigte sich, dass die Heimmannschaft bereits besser eingespielt war. Das Bietigheimer Angriffsspiel wirkte hingegen fahrig und häufig ideenlos, das Team von Coach Markus Köhler tat sich mit der Defensive der Würzburger sichtlich schwer.

Kaum Mittel gegen die Offensive

Der aktuelle Tabellenerste ließ nahezu nichts zu, der SVB hingegen fand zunächst kaum Mittel den Gastgeber in seinem Angriff zu stoppen, sodass dieser bereits zum Ende des zweiten Spielabschnittes vorentscheidend mit 11:2 führte. Auch im folgenden Spielverlauf vermochten die Gäste den Vorjahresdritten nicht ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, auch weil SVB-Center Julius Ulfers wenige Sekunden vor der Halbzeitpause des Wassers verwiesen wurde, was es für Köhlers Mannen nicht einfacher machte. Alles in allem hatte Bietigheim dem Gegner in dieser Saisonphase schlichtweg nichts entgegenzusetzen.

„Das war für das erste Spiel natürlich eine sehr undankbare Aufgabe.“ resümiert Köhler, der weiß, dass Spiele kommen, die für den SVB wichtiger sind. „Würzburg war heute in allen Belangen besser, weshalb die Niederlage an sich völlig in Ordnung geht, trotzdem müssen wir in Zukunft auch gegen die Topteams schauen, dass wir knapper spielen und nicht so unter die Räder kommen wie heute. Das haben wir letzte Saison meist ganz gut hinbekommen.“, erklärte der SVB-Coach.

SV Bietigheim: Wildner, Oliver Färber, Stöckermann, Nekola (1), Bölke, Menking, Patrick Färber (1), Schaub, Csanyi, Schwuchow, Haueisen, Gansel, Ulfers (2).

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